Restaurants
13. November 2010

Gault Millau Restaurant Guide 2011 Österreich erschienen

Zum 32. Mal erscheint der GaultMillau Österreich - alle Aufsteiger und Absteiger am Ende des Textes

Der neue Gault Millau Österreich wurde an einem außergewöhnlichen Ort präsentiert. Ausnahmsweise öffnete man die Tore zum Weinkeller von Kaiser Franz Josef in der Hofburg, wo Karl und Martina Hohenlohe rund 120 Gästen aus Wirtschaft, Medien und Kultur die neue Ausgabe vorstellten. 572 Seiten voller Genuss, von Vorarlberg bis Ungarn, von Wien bis Dubrovnik, von Salzburg bis Bozen.

Die kulinarischen Eckpfeiler des GaultMillau Österreich wurden erneut erweitert, weitere Haubenlokale in Prag Budapest und Bratislava ausgezeichnet. Südtirol zeichnet sich als Land mit besonders starker Haubendichte aus - die besten Restaurants dazu findet man im GaultMillau Österreich, eine eigene Ausgabe mit den besten Weinen bekommt man als Auskoppelung im Südtiroler Buchhandel.

Eine beachtliche Statistik, die der Guide GaultMillau 2011 bieten kann: insgesamt 808 Restaurants, selbstverständlich neu und großteils mehrfach getestet, davon 656 Restaurants in Österreich, 152 in den angrenzenden Ländern. Dazu 181 Empfehlungen außerhalb der Haubenwelt, 543 Hotels und 138 Cafés.

Der Aufsteiger des Jahres ist das Restaurant Nigl in Senftenberg, wo der neue Küchenchef Erwin Windhaber (Genießern als Sous-Chef und späterer Nachfolger von Leo Cernko im Kremser Kloster Und bekannt) eine Aufwertung von 2,5 Punkte auf solides Zwei-Hauben-Niveau einbrachte.

Ebenso erfreulich ist die Anzahl der neuen Haubenlokale: Insgesamt 49 Restaurants schafften einen Neueinstieg bei mindestens 13 Punkten. Dem "Liebes Rot Flüh" in Haldensee im Tannheimertal gelang durch die Leistung des Küchenchefs Jürgen Benker sogar ein Neustart mit 17 Punkten.

An der österreichischen Spitze des Vier-Hauben-Rankings gibt es heuer keine Änderungen - erneut 19 von 20 Punkten erreichten Steirereck im Stadtpark (Wien), Hubertus (Filzmoos), Taubenkobel (Schützen) und das Restaurant Obauer (Werfen).

Gab es im vergangenen Jahr noch über elf 18-Punkte-Restaurants, so gibt es hier heuer einige Änderungen zu verzeichnen - allerdings weniger durch Leistunsschwund, sondern vielmehr durch räumliche Rochaden. Silvio Nickol verließ das Schlossstern in Velden, somit ist Arnold Pucher in Kärnten alleiniger 18-Punkte-Vertreter. (Stefan Lastin ist übriges Nachfolger von Silvio Nickol, er kommt aus der "Bentleys Stube" in Vorarlberg).

Das Restaurant Imperial im Schloss Fuschl, bisherige Wirkungsstätte von Thomas M. Walkensteiner, gehört durch Neuorientierung auch nicht mehr in dieses Ranking. Neu hinzugekommen ist allerdings ein Highlight in Tirol: Bobby Bräuer schaffte für das Restaurant Petit Tirolia in Kitzbühel/Eichenheim den 18. Punkt.

Koch des Jahres: Andreas Döllerer

Ambiente-Award: "Motto am Fluss", Schwedenplatz 2, Franz Josefs Kai/Vorkai Zwischen Marienbrücke und Schwedenbrücke, 1010 Wien

Service-Preis Goldene Karte: "Griggeler Stuba" Oberlech, 6744 Lech am Arlberg

GaultMillau 2011, für 33 Euro erhältlich im Buchhandel

Die besten Restaurants im Überblick:

4 Hauben, 19 von 20 Punkten: Steirereck im Stadtpark, Wien Hubertus, Filzmoos (S) Taubenkobel, Schützen am Gebirge (B) Obauer, Werfen (S)

3 Hauben, 18 von 20 Punkten: Döllerer, Golling (S) Alexander, Hochfügen im Zillertal (T) Paznaunerstube, Ischgl (T) Rosengarten, Kirchberg in Tirol (T) Petit Tirolia, Kitzbühel (T) Griggeler Stuaba, Lech am Arlberg (V) Kreuzwirt, Leutschach (ST) Landhaus Bacher, Mautern (NÖ) Hanner, Mayerling (NÖ) Restaurant Arnold Pucher, Nassfeld (K)

3 Hauben, 17 von 20 Punkten Kim Kocht, Wien Novelli, Wien Tripolt's "Zum Bären", Bad St. Leonhard (K) Liebes Roth-Flüh, Haldensee im Tannheimertal (T) Esszimmer, Salzburg (S) Riedenburg, Salzburg (S) Schalber, Serfaus (T) Sicher, Tainach (K) Interalpen-Hotel Tyrol, Telfs-Buchen/Seefeld (T) Tanglberg, Vorchdorf (NÖ)

Die Aufsteiger und die Absteiger:

Aufsteiger_GaultMillau_2011_Restaurant.pdf135 Ki
Absteiger_GaultMillau_2011_Restaurant.pdf123 Ki