Restaurants
09. Juli 2008

Gourmetrestaurant "Le Pressoir d'Argent" im The Regent Bordeaux

Die Feinschmeckermetropole Bordeaux hat ein neues Gourmetrestaurant, das "Le Pressoir d'Argent" im The Regent Bordeaux. Yves Mattagne, der Küchenchef des Zwei-Sterne-Restaurants "Sea Grill" in Brüssel, hat wie zuvor schon für das Restaurant "Fischers Fritz" im The Regent Berlin, die Karte zusammengestellt.

Selbstverständlich hat die exquisite Fisch- und Meeresfrüchteküche oberste Priorität. Umgesetzt wird sie von Pascal Nibaudeau, der an Mattagnes Seite in Brüssel gekocht hat. Bei Langusten und Kaviar aus Aquitanien, Belon-Austern und blauer Hummer aus der Bretagne wird Mattagne poetisch: "Für mich gleicht das Kochen dem Träumen. Jedes Rezept ist eine Reise in eine Welt voller Düfte und Aromen. Eine Verbindung, die entsteht, wenn die Früchte des Meeres auf die Aromen des Landes treffen".

Namensgeber des "Pressoir d'Argent" ist eine silberne Hummerpresse aus der französischen Schmiede Christofle. In aufwändiger Einzelanfertigung aus 27 Kilo Silber hergestellt, existieren weltweit nur fünf Exemplare. Zwei stehen in Paris, die anderen befinden sich im "Sea Grill" in Brüssel, im "Fischers Fritz" in Berlin und nun ganz neu im "Pressoir d'Argent" in Bordeaux.

Die Presse ist nicht nur optisches Glanzlicht, sondern ein funktionsfähiges Küchengerät, das seinen großen Auftritt im Restaurant hat. Der Hummer wird in der Küche gebraten und das Gericht dann am Tisch fertig gestellt, indem der Panzer des Hummers gepresst und zusammen mit dem Hummerrogen anschliessend zu einer geschmacksintensiven Sauce verarbeitet wird.

Das von Jacques Garcia designte "Pressoir d'Argent" befindet sich im ersten Stock des The Regent Grand Hotel und bietet einen Ausblick auf die historische Place de la Comedie im historischen Zentrum von Bordeaux.

Falls Niko zur nächsten Premieur-Degustation der Grands Crus im kommenden Frühjahr in Bordeaux weilen sollte, wird er mal einen Blick riskieren. Das Hummermenü aus der Presse ist wirklich großes Kino, das habe ich schon im Berliner Fischers Fritz genossen, sensationell!

Grüße, Niko