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10. Mai 2014

Weingut Schloss Schönborn erwartet Hunderttausende Euro Schaden

Wegen des Panscherei-Verfahrens gegen das Weingut Schloss Schönborn im hessischen Eltville-Hattenheim erwartet das Unternehmen mehrere hunderttausend Euro Schaden

Das begründet der Verteidiger von Paul Graf von Schönborn mit der Unverkäuflichkeit der Produkte. "Es liegen produzierte Weine im Keller, die nicht auf den Markt gehen können", sagte Anwalt Mathias Hauber am Donnerstag. Für insgesamt 26 Weine habe der Winzer in der Folge des Verfahrens die amtliche Prüfungsnummer zurückgegeben.

Die Staatsanwaltschaft Wiesbaden hatte ihre Ermittlungen kürzlich auf den Inhaber des Weinguts Paul Graf von Schönborn ausgeweitet. Die Behörde verdächtigt Schönborn, gegen das Weingesetz verstoßen und betrogen zu haben. Grund der Ermittlungen gegen ihn sind Aussagen des ursprünglich einzigen Verdächtigen, des Betriebsleiters in Hattenheim.

Der Hauptsitz des Unternehmens liegt im fränkischen Wiesentheid. Die Ermittlungen gegen das Weingut laufen seit Oktober 2012. Kontrollen des zuständigen Regierungspräsidiums Darmstadt in Hattenheim hätten zu dem Verdacht geführt, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. dpa