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15. April 2009

Hotel: Prozess zu Kosten

Hotelkosten: Chefankläger gewinnt Prozess

Hubert Harth, Leiter der Frankfurter Staatsanwaltschaft, muss einen dreitägigen Hotelaufenthalt in Berlin nicht bezahlen. Das Amtsgericht Frankfurt gab dem 59-jährigen Chef-Ankläger recht, der die Kosten für das Zimmer in Höhe von 219 Euro nicht übernehmen wollte.

Harth hatte das übers Internet angemietete Zimmer für völlig verschmutzt gehalten und sich daraufhin eine neue Bleibe gesucht. Zugleich ließ er sich von einem Hotelangestellten die bereits überwiesenen Übernachtungskosten wieder zurückgeben.

Erst später erhob dann der Hotelier gegen Harth Klage. Das Gericht stellte in dem am Mittwoch bekanntgewordenen Urteil fest, dass die Rückzahlung der Hotelkosten bereits einer Anerkennung der von Harth gerügten Mängel gleichkam. Auf den tatsächlichen Zustand des Zimmers sei es deshalb im Prozess gar nicht angekommen. dpa