Die zwei großen Hotelketten Starwood und Hilton haben einen Spionagefall, der die ganze Branche in Atem gehalten hatte, aus der Welt geschaffen. Ein außergerichtlicher Vergleich hat den Frieden wieder hergestellt. Allerdings musste Hilton dabei weitreichende Zugeständnisse machen. «Hilton bedauert die Umstände des Streits», sagte Konzernchef Christopher Nassetta in einer Mitteilung.
Starwood hatte Hilton vorgeworfen, mehr als 100 000 Dokumente über eine erfolgreiche neue Hotelmarke gestohlen zu haben. Hilton darf nun nach Angaben des «Wall Street Journals» vom Donnerstag zwei Jahre lang keine vergleichbare noble Lifestyle-Marke etablieren. Das ist insofern bitter, als die Übernachtungszahlen nach dem Einbruch in der Wirtschaftskrise gerade wieder steigen.
Starwood hatte die Hilton-Chefetage der Mitwisserschaft bezichtigt und eine Klage angestrengt. Die Staatsanwaltschaft in Manhattan ermittelt seit etwa einem Jahr.
Die beiden Unternehmen zählen zu den größten Hotelkonzernen der Welt. Zu Hilton gehört unter anderem noch das berühmte <link home beitrag archive october zoofenster_berlin_mit_hotel_waldorf_astoria_feiert_richtfest index.htm external-link-new-window einen externen link in einem neuen>Waldorf Astoria. Starwood betreibt Häuser wie Sheraton, Westin oder Le Meridien. dpa