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28. Juli 2016

Hotelkonzern Accor Terror in Frankreich belastet Accor

Die Terroranschläge in Frankreich und die wirtschaftlichen Schwierigkeiten Brasiliens haben dem Hotelkonzern Accor zugesetzt.

Durch den Nachfrageeinbruch in diesen Ländern sank das operative Ergebnis (Ebit) im ersten Halbjahr um fast 9 Prozent auf 239 Millionen Euro, wie Accor am Mittwoch mitteilte. Der Nettogewinn sank sogar um knapp 19 Prozent auf 74 Millionen Euro.

Geschmälert wurden die Ergebnisse auch durch Währungseffekte. Allen voran die Schwäche des Brasilianischen Reals, des Britischen Pfunds und des Australischen Dollars wirkten sich negativ aus. Der Umsatz sank in den ersten sechs Monaten um 4,7 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro.

Zum Unternehmen gehören Marken wie Pullman, Mercure, Novotel und Ibis gehören.

AccorHotels startet Kaufverhandlung mit Concierge Service John Paul

AccorHotels verhandelt über den Erwerb von etwa 80 Prozent, wobei die restlichen Anteile beim Gründer und CEO, David Amsellem, verbleiben werden. Nach Wipolo, Oasis Collections, SquareBreak und onefinestay ist der Erwerb von John Paul ein wichtiger neuer Schritt für AccorHotels in der Transformation des Konzerns zu einem Reisekonzern mit der Bereitstellung innovativer Dienste in allen Schritten für Reisende. GW/dpa