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05. Dezember 2011

Hotels in der Schweiz leiden unter starkem Franken

Der starke Franken hat dem Schweizer Hotelgewerbe deutliche Umsatzrückgänge beim Geschäft mit Touristen aus Deutschland eingebrockt

Allerdings machten Reisende aus Russland und Asien die Verluste zum Teil wieder wett, wie am Montag aus Angaben des Schweizer Bundesamtes für Statistik hervorging.

Insgesamt verzeichnete die Branche danach in der Sommersaison von Mai bis Oktober 11,1 Millionen Übernachtungen ausländischer Gäste, was einem Rückgang um 4,1 Prozent entsprach.

Am steilsten gingen die Übernachtungszahlen bei den Deutschen nach unten: 348 000 Übernachtungen weniger bedeuteten gegenüber 2010 ein Minus von 11 Prozent. Demgegenüber ließen Reisende aus Russland den Rubel über die Alpen rollen und schliefen 19 000 Mal öfter in der Schweiz als im Vorjahr - ein Plus von 9,7 Prozent.

Das stärkste Wachstum aller Herkunftsländer wurde der Schweizer Hotellerie durch China (ohne Hongkong) beschert: 140 000 schlafende Chinesen mehr bedeutete eine Steigerung um 53 Prozent, gefolgt von Südkoreanern mit 22 und Indern mit 16 Prozent. dpa