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12. November 2016

Jeunes Restaurateurs Genusslabor Aromenvielfalt

Jeunes Restaurateurs | Genusslabor Aromenvielfalt © JRE

Vielschichtige Erlebnisse um das Thema "aromen:vielfalt" standen beim sechsten Genusslabor der Jeunes Restaurateurs (JRE) im Berliner Restaurant einsunternull im Fokus.

Im Restaurant einsunternull trafen sich neun junge Spitzenköche, um mit Experimentierfreude und Einfallsreichtum rund um das Thema "aromen:vielfalt" neue Impulse für die deutsche Spitzenküche zu setzen. In neun Gängen präsentierten die Jeunes Restaurateurs ihre eigens für das Genusslabor entworfenen Gerichte. Der intensive Austausch untereinander ist ihnen dabei ebenso wichtig, wie die Anregungen der geladenen Gäste. Ganz im Sinne der kulinarischen Kreativ-Werkstatt lösten sich die jungen Spitzen-Gastronomen von gängigen Konventionen und kreierten beeindruckend innovative Aromen.

Jeunes Restaurateurs | Genusslabor Aromenvielfalt © JRE

Maximilian Lorenz, Küchenchef des Kölner "L'Escalier", begeisterte mit seinem stimmigen Arrangement aus weißem Heilbutt, Kalbskopf, Schwarzwald-Miso und Variationen von Grünkohl. Eine ebenso außergewöhnliche wie köstliche Komposition bot Peter Strauss, Chef de Cuisine des "Ess Atelier Strauss" in Oberstdorf, mit seiner bayerisch-asiatischen Taube. Der typische Teamspirit der Gourmetköche übertrug sich auch auf die Menüfolge - die neun Gänge fügten sich zu einem harmonischen Ganzen.

Jeunes Restaurateurs | Genusslabor Aromenvielfalt © JRE

Gastgeber Ivo Ebert durfte neben Peter Strauss und Maximilian Lorenz noch sieben weitere hochkarätige Küchenchefs in seinem Berliner Restaurant einsunternull begrüßen: Alexander Dressel ("Bayrisches Haus", Potsdam), Alexander Huber ("Gasthof Huberwirt", Pleiskirchen), Achim Schwekendiek, ("Schlosshotel Münchhausen", Hameln), Michael Quendler ("Die Mühlenhelle", Gummersbach), Daniel Schmidthaler ("Alte Schule", Fürstenhagen) und Iris Bettinger ("Hotel Reuter", Rheda-Wiedenbrück) kamen beim exklusiven und gleichzeitig unprätentiösen Koch-Workshop zusammen.  

Jeunes Restaurateurs | Genusslabor Aromenvielfalt © JRE

Die gegenseitige Inspiration stand auch bei diesem Genusslabor wieder im Vordergrund, betont Alexander Dressel, JRE-Präsident Deutschland: "Es geht uns hier nicht um eine Leistungsschau. Wir wollen einfach miteinander kochen und suchen den kollegialen Austausch." In der offenen Werkstatt-Küche konnten sich die Köche deshalb direkt über die Schulter schauen und jeden Gang persönlich besprechen.

Jeunes Restaurateurs | Genusslabor Aromenvielfalt © JRE

"Die Jeunes Restaurateurs zeichnen sich durch eine immense Vielseitigkeit und einen wunderbaren Zusammenhalt aus", erklärte auch Alexander Huber die besondere Hingabe der Köche. Er ist Patron des JRE-Genussnetzes, in dem die Jeunes Restaurateurs seit Frühjahr 2016 mit ausgesuchten Produzenten hochwertiger Lebensmittel kooperieren.

Jeunes Restaurateurs | Genusslabor Aromenvielfalt © JRE

Die Mitglieder des Netzwerkes können die Köche mit geballter Aromen-Vielfalt versorgen, weil sie bei ihren Produkten streng auf Nachhaltigkeit, Regionalität und Saisonalität achten. Passend zum Motto des jüngsten Genusslabors stellten daher auch Produzenten ihre Spezialitäten vor. Peter van Nahmen ("Obstkelterei Van Nahmen", Hamminkeln) kredenzte sortenreine Gourmet-Säfte. Sven Jacobsen ("Rosenfein", Nordstrand) überraschte mit den blumigen Nuancen seiner Rosenblütenaufstriche. Neben feinstem Olivenöl ("Jordan Olivenöl", Hilden) und deliziöser Schokolade ("Original Beans", Amsterdam) zündete auch Michael Vetters' Raz el Hanout ("Reingold Gewürze", Bad Camberg) ein wahres Feuerwerk der Sinne.

Jeunes Restaurateurs | Genusslabor Aromenvielfalt © JRE

Eine erlesene Weinauswahl komplettierte die facettenreichen Aromen des Genusslabors. Die zum JRE-Genussnetz gehörenden Winzer vom "Weingut Schloss Proschwitz", dem "Weingut Künstler", "Tauberhase" und dem "Winzerhof Stahl" krönten alle Gänge mit der perfekten Weinbegleitung.