JOMO: Original im Kiez

Da anzukommen, hat knapp zwei Jahre gedauert. Mitinhaber Vitali Müller sagt: „Normalerweise starten Gastronomien von 0 auf 100, man will keine Zeit und vor allem kein Geld verlieren. Bei uns gehört das Team aber zum Konzept. Deshalb haben wir intensiv daran gearbeitet, die Idee mit allen gemeinsam zum Leben zu erwecken. Das ist gelungen.”

JÓMO steht für „Joy of Missing Out“. Hier braucht man keine Angst zu haben, etwas zu verpassen. Ganz im Gegenteil: „Wir wünschen uns, dass unsere Gäste ganz bewusst im JÓMO sind, genau dort, wo sie sein wollen, um gutes Essen und tolle Weine mit den richtigen Menschen zu genießen”, ergänzt Vitali Müller. 

Seine Geschäftspartnerin Liliia Suk ergänzt: „Wir wollten kein Nachbarschaftstreff sein, in dem das Essen eine Nebenrolle spielt, aber auch kein Fine-Dining-Tempel mit komplizierten Kreationen und viel Bohei.” Das JÓMO setzt auf Berliner Art die Tradition der Pariser Spitzenrestaurants fort, die meist einen kleinen Ableger haben, der eine ähnliche Qualität in sehr viel entspannterer Atmosphäre bietet. Außerdem besinnt sich JÓMO auf die kompromisslose Genauigkeit und technische Finesse der neuen Nordischen Küche. Um als Team den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden, hat man das Konzept seit der Eröffnung Ende 2024 intern geschärft. Nun ist die Aufbauphase abgeschlossen, alles greift ineinander und das Team schafft Erlebnisse, die sich selbstverständlich anfühlen.

Die Küche im JÓMO arbeitet mit exzellenten Produkten – international inspiriert und mutig, immer klar und zugänglich. Dabei bekommen die Gäste Fisch und Meeresfrüchte in einer Qualität, die man sonst nur in der gehobenen Gastronomie erwartet. Austern, Crudo, Jakobsmuscheln: Darauf reduzieren lässt sich das Restaurant aber nicht. Mit dem gleichen hohen Anspruch werden auch die anderen Zutaten ausgewählt. Dry Aged Beef Ribs, Rindertartar und Rib-Eye am Knochen, Wilder Brokkoli, gegrillter Kohl und Pasta mit Trüffel: Der Fokus liegt auf dem Produkt, moderne Techniken bringen die Essenz hervor, ohne künstliches Beiwerk und pompöse Inszenierung. 

Die Weinkarte ist in zwei Bereiche unterteilt: JOY für vertraute Geschmäcker und MORE mit noch unbekannten Weinen kleiner Produzent*innen. Fast jeder Wein ist auch glasweise erhältlich. Die Karte wechselt saisonal.

„Anfangs haben viele im Vorbeigehen gedacht, wir zelebrieren Haute Cuisine, weil unser Bestreben nach bestem Geschmack sich auch im Interieur widerspiegelt“, erklärt Tim Hansen. Die originale Architektur des Raumes wurde bewahrt: Alte Böden und historische Fenster verbreiten Charme, handgefertigte Keramik aus Paris, sorgfältig ausgewähltes Geschirr und angenehmes Licht ergänzen das Wohlfühlambiente. Hansen: „Durch unseren lockeren und doch sehr versierten Service, dem Brunch am Wochenende, der dem Dinner in nichts nachsteht, und die Lebhaftigkeit im Lokal hat sich das geändert.“ Heute wird im JÓMO mit der Familie gefeiert, mit Freund*innen die Freizeit ausgekostet, Geschäftliches besprochen und zu zweit die Liebe vertieft. Man kommt vorbei, bleibt länger, als gedacht, und kehrt immer wieder zurück. JÓMO funktioniert im Alltag genauso wie zu besonderen Anlässen. JÓMO ist für Menschen gedacht, die gern gut essen und trinken – egal zu welcher Uhrzeit.

Über JÓMO

JÓMO ist das erste gemeinsame Projekt von Liliia Suk, Roman Berezin, Vitalii Müller und Tim Hansen. Das Restaurant eröffnete 2024 in Prenzlauer Berg nach einer bewussten internen Aufbauphase: erst das System strukturieren, Küche, Service, Produkt und Team zum Laufen bringen, dann nach außen treten. JÓMO verfügt über 56 Sitzplätze innen und bis zu 68 Terrassenplätze draußen. Das Restaurant ist auch exklusiv für Corporate Events und Private Dinner buchbar. Am Wochenende ist es ganztägig von 10 bis 23 Uhr geöffnet, sowie täglich zum Dinner von 18 bis 23 Uhr.