13. September 2009

Küchentrends: Kochen mit dem Dampfgarer

Dampfgarer

Die verschiedenen Systeme des Garens: vom elektrischen Dampfgarer bis zum Dampfbackofen

Die Geschichte des Dampfgarens ist beeindruckend. Schon weit vor den 30er Jahren existierte der Schnellkochtopf heutiger Bauart, erlebte in den 70er und 80er Jahren einen wahren Boom: Quasi ein automatischer Römertopf, der ein natürliches Dämpfen mittels drucklosen Wasserdampfs ermöglicht.

Die asiatische und speziell chinesische Küche brachte in den 90er Jahren einen elektrischen Dampfgarer mit stapelbaren Dampfkörben auf den Markt. Er sollte die Zubereitung vereinfachen, aber auch zum schonenden Zubereiten und Aufwärem anderer Gerichte dienen.

Heute unterscheiden wir diese verschiedenen Systeme:

Elektrische Dampfgarer: Beim klassischen, elektrischen, drucklosen Dampfgarer versorgt eine beheizte Wasserschale zwei oder mehr übereinander gestapelte Einsätze über einen gelochten Boden mit Dampf.

Systemdampfgarer: Ein normaler Backofen wird mit Dampfgareinsätzen nachgerüstet. Somit können komplette Menüs über "Unterhitze" für die ganze Familie zubereitet werden. Das Nachrüsten der Backöfen wird aber meist verhältnismäßig teuer bezahlt.

Dampfbackofen: Das Allround-System! In einem Dampfbackofen können große Mengen von Speisen hergestellt werden. Er ist für das Dämpfen, Dünsten oder Blanchieren frischer Speisen, für das Erwärmen von Speisen und das Auftrauen von Fertiggerichten und Tiefkühlprodukten geeignet. Sie benötigen entweder einen festen Wasseranschluss oder haben einen mobilen Wasserbehälter, der vor dem Dampfbetrieb aufgefüllt werden muss.

Der große Vorteil des Dampfgarens liegt in der schonenden und vitaminbewahrenden Zubereitung besonders von Fisch und Gemüse.

Ihr

Jens Cygon

Zur Kolumne Küchentrends