HOTELS
26. Juni 2009

Leading Hotels ohne Atlantic und Bristol

Schlappe für Kempinski: Leading Hotels trennen sich von Häusern in Hamburg und Berlin. Der Grund dafür sind Qualitätsmängel

Die «Leading Hotels of the World» trennen sich von zwei Mitgliedern in Deutschland. Das «Atlantic» in Hamburg und das «Bristol» am Kurfürstendamm in Berlin müssen die internationale Vereinigung am Jahresende verlassen.

Der Grund dafür sind jeweils Qualitätsmängel, sagte Claudia Roth, Vizepräsidentin der «Leading Hotels» mit Deutschlandsitz in Frankfurt. Sie bestätigte damit einen Bericht der Branchenzeitschrift «Top Hotel». Bei einer Überprüfung hätten beide Häuser, die von der Kempinski-Gruppe gemanagt werden, nicht mehr die nötige Punktzahl erreicht.    

Die Zahl der Leading-Hotels in Deutschland sinkt damit auf 31. Erst zum Jahreswechsel waren mit dem «Seehotel Überfahrt» in Rottach-Egern am Tegernsee und der «Villa Rothschild» in Königstein im Taunus zwei neue Mitglieder in die Gruppe aufgenommen worden. dpa

Niko meint: Wie peinlich für Kempinski. Erst die Trennung mit Schlamm-Schlacht in Heiligendamm, dann dieser kalte Rauswurf. Jetzt muss Kempinski darauf achten, das sein Flaggschiff ADLON in Berlin wenigstens keinen Schaden nimmt!