16. Juli 2008

Lexikon: Anbauregionen

Pünktlich zu den Sommerferien starten wir mit unserem Wein-Lexikon. In lockerer Folge tragen wir in den kommenden Wochen ein kleines A-Z zusammen. Heute: A wie Anbauregionen

Es gibt in Deutschland 13 durch Handel und Gesetz definierte Anbauregionen. Die Winzer lesen in den Regionen Ahr, Baden, Franken, Hessische Bergstraße, Mittelrhein, Mosel, Nahe, Pfalz, Rheingau, Rheinhessen, Saale-Unstrut, Sachsen und Württemberg. Wegen der unterschiedlichen Böden, des Klimas und der Traditionen sind für die einzelnen Gebiete bestimmte Reb- und Weinsorten typisch.

Die deutschen Weinanbaugebiete liegen größtenteils im Südwesten und Süden Deutschlands. Sie gehören zu den nördlichsten Anbaugebieten der Welt zwischen dem feuchtwarmen Golfstromklima im Westen und dem trockenen Kontinentalklima im Osten. Ein Anbaugebiet bestimmt eine Abgrenzung der Fläche, auf der "Qualitätsweinbau" möglich ist, also Qualitätswein bestimmten Anbaugebiets (b.A.) bzw. Qualitätswein b.A. mit Prädikat erlaubt ist.