17. Juli 2008

Lexikon: Baden

Das kleine Wein-Lexikon: B wie Baden

Baden ist mit etwa 16.000 Hektar Rebfläche Deutschlands drittgrößte Anbauregion nach Rheinhessen und der Pfalz. Die Weinberge erstrecken sich über 400 Kilometer vom Bodensee entlang der Oberrheinischen Tiefebene über die Badische Bergstraße und den Kraichgau bis Tauberfranken. Die neun Bereiche, in die das überdurchschnittlich warme Anbaugebiet Baden aufgeteilt ist, ähneln sich landschaftlich und klimatisch wenig.

Der Kaiserstuhl ist die wärmste Region Deutschlands, Baden wurde als einziges deutsches Weinbaugebiet der EU-Weinbauzone B zugeschlagen. Es werden vom Spätburgunder über die Sorten Müller-Thurgau, Grauburgunder, Riesling, Gutedel, Weißer Burgunder, Silvaner und Traminer geerntet.

Die Böden: Moränenschotter am Bodensee, tertiäre Kalk-, Ton- und Mergelböden, Lössablagerungen, vulkanische Böden am Kaiserstuhl und im Markgräflerland, Muschelkalk und Keuper im Kraichgau und Taubergrund.

Die wichtigsten Weingüter sind Heger, Huber, Johner, Laible, R+C Schneider und Salwey.