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27. Mai 2014

Manche Oliven sind künstlich geschwärzt

© pitopia

Schwarze Oliven sind nicht immer natürlich gereift, darauf weist die Verbraucherzentrale Hessen hin

Zum Teil werden die Früchte künstlich geschwärzt. Erkennbar ist dies durch einen Blick auf die Zutatenliste auf der Packung oder dem Glas: Taucht dort der Stabilisator Eisen-II-Gluconat (E579) auf, ist dies ein Hinweis auf gefärbte Oliven. Auch der Zusatzstoff Eisen-II-Lactat (E585) wird zur Dunkelfärbung von Oliven verwendet.

Während bei lose verkauften Oliven die Kenntlichmachung "geschwärzt" vorgeschrieben ist, fehlt diese Vorschrift bei Fertigpackungen, erklären die Verbraucherschützer. Es ist demnach nicht einmal erforderlich, dass die Verkehrsbezeichnung auf der Rückseite darüber informiert, dass es sich um geschwärzte Oliven handelt. Bei den Zutaten müssen lediglich die eingesetzten Stabilisatoren Eisen-II-Gluconat oder Eisen-II-Lactat auftauchen. dpa