HOTELS
12. Februar 2009

Marriott rutscht in die roten Zahlen

Der Hotelkonzern Marriott International ist wegen der Wirtschaftskrise zum Jahresende 2008 ins Minus gerutscht

Hohe Abschreibungen und Kosten für den Konzernumbau sorgten im Schlussquartal für einen Verlust von 10 Millionen Dollar nach einem Gewinn von 236 Millionen Dollar ein Jahr zuvor. Der Umsatz sank um sieben Prozent auf 3,8 Milliarden Dollar (3,0 Mrd Euro), wie der Konzern mitteilte.

Im Gesamtjahr 2008 brach der Gewinn um fast die Hälfte auf 359 Millionen Dollar ein. Der Umsatz fiel leicht um ein Prozent auf 12,9 Milliarden Dollar.

Mariott kündigte Einsparungen an, die Geschäftsaussichten seien äußerst schwach und sehr schwer abzuschätzen. Unterm Strich soll im laufenden Jahr die Zahl der Zimmer wie in 2008 um rund 26.000 steigen, dies waren schon im Vorjahr weniger als zunächst geplant.

Die Gesellschaft verwaltet vor allem Hotels für andere und besitzt kaum mehr eigene Häuser. Mittlerweile managt das Unternehmen knapp 3200 Hotels und Appartement-Anlagen mit mehr als 560.000 Zimmern. dpa