FOOD
31. Oktober 2010

Muffins und Bratapfel-Fratzen zu Halloween

Aus Äpfeln lassen sich ausgefallene Snacks fürs heutige Halloween-Buffet zubereiten, einen schaurigen Hauch versprühen auch die Friedhof-Muffins

Für eine Bratapfel-Fratze werden mit einem kleinen Messer Vertiefungen als Augen und Mund in einen Apfel geschnitten. Je nach Geschmack wird er zusätzlich entkernt und mit Marmelade gefüllt, erläutert das Deutsche Obstsortenkonsortium. Nach dem Braten und Abkühlen stopft man die ausgeschnitzten Löcher mit Marzipan und Marshmallowstückchen. Kleine, aus Marzipan geformte Würmer kommen oben auf den «Kopf» der Fratze.

Einen schaurigen Hauch versprühen auch die «Friedhof-Muffins». Dazu werden zunächst kleine Apfel-Kuchen in Muffin-Backförmchen gebacken. Für das Grusel-Flair empfiehlt das Konsortium, aus ein Zentimeter dicken Apfelscheiben die Formen eines Friedhofskreuzes auszuschneiden. Diese werden mit Zitronensaft beträufelt, damit sie nicht braun werden, und aufgespießt auf einem Zahnstocher auf den abgekühlten Muffins platziert.

Um essbare Gebisse zu basteln, raten die Obst-Erzeuger, einen Apfel zunächst zu waschen und zu vierteln. Auf der Seite mit der Schale wird anschließend ein Keil herausgeschnitten, so dass die Apfelviertel wie ein geöffneter Mund aussehen. In die Öffnung wird oben und unten eine Reihe aus Mandelstiften hineingesteckt - fertig sind die gruseligen Häppchen.

Böse vom Buffet blicken zudem die «Riesen-Augäpfel». Hierfür wird dem Konsortium zufolge mit Puderzucker und Zitronensaft ein Zuckerguss angerührt, auf drei Schälchen verteilt und mit Lebensmittelfarbe rot, weiß sowie blau oder grün eingefärbt.

Ein gewaschener Apfel lässt sich anschließend mit dem Zuckerguss bemalen: erst ein großer weißer Ring als Augapfel, dann in der Mitte ein blauer oder roter Klecks als Iris. Das Rot wird am besten mit einem Holzspieß linienförmig vom Rand zur Iris gezogen, dann sieht das Auge besonders gefährlich aus. Halloween wird am 31. Oktober gefeiert. dpa

Kürbis zu Halloween