Nachwuchssommelier des Jahres 2026Gewinner ist Christoph Messerig

Zum 24. Mal wurde der „Nachwuchssommelier des Jahres“ gekürt. Gewinner ist Christoph Messerig. Der gebürtige Hamburger, der seine Ausbildung zum Sommelier bei der Weinakademie Berlin absolviert hat, arbeitet bei Döllerer in Golling/Österreich. Er setzte sich souverän an die Spitze, vor der zweitplatzierten Anna Ueter aus Kornwestheim/Baden-Württemberg und dem drittplatzierten Pierre Blessing.

"Ein hochverdienter Sieg“, urteilte die Jury, die Christoph Messerig zum Nachwuchssommelier 2026 kürte. Er überzeugte aufgrund seines ebenso breiten wie tiefen Fachwissens sowohl im schriftlichen wie im praktischen Teil des Wettbewerbs und mit seinem sensorischen Können. Dabei kamen ihm seine fundierten Kenntnisse seiner Sommelier-Ausbildung bei der Berliner Weinakademie und der Weiterbildung zum Certified Sommelier Level beim Court of Master Sommelier ebenso zugute, wie seine praktischen  Berufserfahrungen in den Hamburger Restaurants Bullerei, Hygge Landhaus und 100/200. Von Hamburg wechselte er nach Österreich in das bekannte Stammhaus von Döllerer in Golling. Christoph Messerig konnte mit seinem ruhigen und seriösen Auftreten auch beim Service am Gast überzeugen. Seine Freude am Beruf war deutlich spürbar und begeisterte die Jury.

Platz zwei ging an Anna Ueter, die ihre Ausbildung zur IHK-geprüften Sommelière bei der Deutschen Wein- und Sommelierschule in Koblenz absolvierte. Ihr Berufsleben startete sie mit einer Ausbildung zur Hotelfachfrau im Sölringhof auf Sylt. Weitere berufliche Stationen folgten im Restaurant Obauer in Werfen/Österreich, in den Restaurants Schwarzwaldstube und 1789 der Traube Tonbach in Baiersbronn und als Sommelière im Zauberlehrling Stuttgart. Aktuell ist sie als Restaurantleitung und Sommelière im Gasthaus zur Linde in Stuttgart tätig.  

Den dritten Platz belegte Pierre Blessing, der seine Wein-Passion ebenfalls zum Beruf machte. Seine Sommelier-Ausbildung bei der Vinophilium Wine Academy in Stuttgart schloss er mit IHK-Diplom und WSET-Level 3 ab. Seine Berufskarriere begann er im Hotel Bareiss in Baiersbronn mit einer Hotelfachmann-Ausbildung und war dort fester Teil des Sommelier-Teams. Inzwischen arbeitet er im Hotel Castell in Leinsweiler/Rheinland-Pfalz.

"Wir verstehen den Wettbewerb als Messlatte für den hohen Anspruch an das Wissen und das Handwerk einer gut ausgebildeten Sommelière bzw. eines Sommeliers. Er ist zugleich Anreiz und Motivation für junge, aufstrebende Gastronomie-Talente. Natürlich eröffnet der Titelgewinn auch Karrierechancen in der Top-Gastronomie“, lautet das Fazit zum Sommelier-Nachwuchswettbewerb von Sascha Speicher, Chefredakteur des Magazins Meiningers Sommelier.

Mit diesem Sprungbrett haben es schon zahlreiche junge Sommelières und Sommeliers an die Spitze geschafft. Darunter beispielsweise Florian Richter (Kronenschlösschen, Hattenheim), Gewinner der Sommelier Trophy 2023, oder Niklas Breithaupt, Gewinner der Trophy im Jahr 2025 und aktuell Sommelier im renommierten Baur au Lac in Zürich, um nur zwei Beispiele zu nennen.