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29. Dezember 2007

Online Wein-Portale nehmen Fahrt auf

Laut einer aktuellen Umfrage des Dialego-Instituts im Auftrag der Fachmesse „Pro Wein“ informieren sich heute bereits 21 Prozent der deutschen Weinkonsumenten über das Internet ...

Damit haben die einschlägigen Online-Portale wie best-of-wine.com oder wein-plus und andere sich innerhalb weniger Jahre einen festen Platz im Bewusstsein der Verbraucher erarbeitet und rangieren nur zwei Prozentpunkte hinter den traditionellen Printmedien (23 %) und deutlich vor Werbung (9 %), Fernsehen (8 %) und Radio (2 %).

Die meisten der Online-Angebote sind nicht einmal zehn Jahre alt. Eine der Plattformen ist das Wein-Forum talk-about-wine.de, das vor fünf Jahren kurz vor Weihnachten 2002 von Mario Scheuermann gestartet wurde.

Es zählt heute 3000 registrierte Mitglieder und wird pro Monat von mehr als 30.000 einzelnen Besuchern aufgerufen, die beim Surfen in den über 4000 Threads mit mehr als 90.000 Beiträgen über 320.000 Page Impressions pro Monat erzeugen.

Bei gleichbleibendem Wachstum geht der Betreiber davon aus, dass im kommenden Jahr die Zahl von 40.000 Besuchern und einer halben Millionen Page Impressions pro Monat erreicht wird. "Solche Wein-Foren/Portale haben damit eine Reichweite, die der führender deutscher Weinzeitschriften wie Vinum, Weinwelt oder Wein Gourmet entspricht", so Scheuermann.

Durch den schnellen und freien Zugriff auf die Datenbanken ist der Informationsgehalt allerdings unvergleichbar grösser als bei einer konventionellen Zeitschrift. http://www.talk-about-wine.de

Da brauchen sich auch Nikos Weinwelten und Nikos Gourmetwelten nicht zu verstecken. Zusammen hat das Genuss-Portal monatlich knapp 300.000 Zugriffe bei rund 10.000 Besuchen. Im kommenden Jahr (dann sind hier über 1000 Weinverkostungen des Berliner Weinführers online zu lesen) erwartet Niko 400.000 bis 500.000 Zugriffe monatlich und 15.000 Besuche.

Mario Scheuermann geht davon aus, "dass im Jahr 2008 in Deutschland die Wein-Online-Medien in ihrer Gesamtheit (Portale, Foren, Newsletter, Weblogs und Datenbanken mit Verkostungsnotizen) mit den Printmedien als wichtigste Informationsquelle für Wein gleichziehen, sie wahrscheinlich sogar überholen" werden. Während die Auflagen der Weinzeitschriften stagnieren oder leicht sinken, wachsen die Zugriffszahlen der meisten Onliner in Sachen Wein kontinuierlich im zweistelligen Bereich, so Scheuermann.  

Dazu passt, das bereits Ende 2006 das Werbeaufkommen im deutschen Online-Markt das Werbe-Volumen im Radio-Markt überrundete!

Niko meint: online und Genuss geht wunderbar zusammen. Durch die abrufbaren Datenbänke (beispielsweise auf der Roten Seite unter "Legendäre Verkostungen") sogar sehr viel besser als Print!

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