Restaurants
03. Februar 2009

Panorama der Sinne im P12

Prof. Christoph Stölzl

Was für eine gelungene Vernissage im Berliner Restaurant P12. Der Kanzler-Maler Albrecht Gehse zeigt dort sein Panorama der Sinnesfreuden in 20 Öl-Gemälden

Rund 120 Freunde des P12 waren auf Einladung von Ulrich Pfaffelhuber gekommen um gleich zweierlei an diesem 2. Februar zu feiern: Den Relaunch des P12 und den Bilderzyklus von Gehse. Unter den Gästen, u.a. Prof. Christoph Stölzl, David Goldberg und Dr. Christine Kalb (Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen), waren Mitglieder des Lions Club und des Berlin Capital Clubs.

 

 

Albrecht Gehse und Mäzen Ulrich Pfaffelhuber

Sie trafen auf einen bestens aufgeräumten Albrecht Gehse, der von seinen Boots-, Angler- und Tischtennis-Erlebnissen erzählte. Sein selbstironischer Spruch des Abends: "Unter den Tischtennis-Spielern bin ich der beste Maler und unter den Malern der beste Tischtennis-Spieler."

Was gibt es Schöneres, als ein Restaurant neu zu gestalten - und zwar im wahrsten Sinne des Wortes? Im P12, anfangs als zu kühl und zu teuer verschrien, beginnt sich nach einem gelungenen Relaunch Wohlfühl-Atmosphäre auszubreiten.

Albrecht Gehse, Meisterschüler an der Akademie der Künste bei Bernhard Heisig und Schöpfer des offiziellen Kanzler-Gemäldes von Helmut Kohl, hat das Panorama der Sinnesfreuden geschaffen. Auf 20 Ölgemälden finden sich Hummer und Rebhuhn, Zander und Ziege, quasi aus der neuen Restaurant-Karte gekonnt an die Wand geworfen. Dazu eine großzügige Prise französischer Lebensart und ein Hauch Erotik.

Dazu passt die mediterrane Lean Cuisine von Claus Gromotka. Der bayrische Küchenchef kochte zuvor u.a. im Hotel-Resort Intercontinental Berchtesgaden im berühmten Le Ciel und schafft nun mit pochiertem Landei an Spinat oder Curry-Fischsüppchen mit Jacobsmuscheln eine bodenständige Symbiose aus Flair und Küche.

Der neue Maitre Josh Coban umgarnt seine Gäste und schafft Ambiente, darauf legt Geschäftsführer Ulrich Pfaffelhuber besonderen Wert. Wenn sich das Geschaffene so weiterentwickelt, dann hat das neue P12 eine kulinarische Zukunft.

Der Tatar vom Jungbullen und die Crepe Suzette werden am Tisch zubereitet und sind erstklassig, ebenso das Lamm in Speckkruste und das warme Schoko-Küchlein mit Tonkabohnen-Eis. Vorsicht, es macht süchtig!

Grüße, Niko

(P12 Restaurant & Bar, Mommsenstraße 12, Business Lunch 2 Gänge für 12 Euro und 3 Gänge für 15 Euro, Valet-Parking, Tel: 030 / 81 61 89 25, www.p12-berlin.de

Claus Gromotka, Ulrich Pfaffelhuber und Josh Coban