01. Juni 2007

Pfaffmann 2005

Die junge Tina Pfaffmann vom Weingut Rolf Pfaffmann geht ihren Weg

Während ich auf der Terrasse sitze, ein wenig in Stuart Pigotts "Wilder Wein" lese, und darüber erfahre, wie Stuart über seine Potenz angesichts thailändischer Kräuterweine sinniert, schlürfe ich ein Glas Blanc de noir 05 vom Weingut Rolf Pfaffmann. Der Wein ist um Einiges zahmer als die Weine, die im Buch erwähnt werden. Aber das macht nichts, der Pfaffmann ist ein anständiger, süffiger Terrassenwein, der im Herbst viel Spaß machen kann.(83-85 Punkte)

Aber die Pfaffmanns haben noch andere, wie den Riesling Spätlese tr 05, aus der Frankweiler Kalkgrube, ein schön mineralischer Wein, mit kaum Frucht, die sich erst später etwas öffnet (86-88 Punkte).

Den Höhepunkt bildet der T von Tina Pfaffmann, einer Schwarz-Schülerin (ja, früher Müller-Catoir). Eine Cuvee aus allem, was sich in der Pfalz so findet, extrem trocken mit 13 Prozent, sehr mineralisch, ein Hauch von Grapefruit und ein cooler Abgang, ein Touch mehr Frucht täte den Pfaffmann-Weinen gut (88/89+ Punkte)

www.wein-pfaffmann.de(geschrieben: Ende Sommer/Anfang Herbst 2006)