Wein
06. Juni 2008

Pinot Noir Wettkampf auf der VieVinum

VieVinum Teil 2: Im Vorfeld der EURO 2008 schlägt Deutschland die Österreicher und Schweizer knapp im Pinot Noir Länderwettkampf. Der beste Pinot kam von Leopold Auer aus Tattendorf.

Sieben Spätburgunder aus den Jahrgängen 2005 und 2006 hatten die Teamchefs Barbara Meier (Vinum Schweiz), Walter Kutscher (Österreich) und Rudolf Knoll (Vinum Deutschland) jeweils aufgeboten. Die Weine wurden von einer paritätisch besetzten Jury (jeweils drei aus jedem Land) nach dem 20-Punkte-System bewertet.

Am Ende ergab die Ausrechnung bei der Schweiz einen Schnitt von 16,1 Punkten. Bei der Österreichern waren es 16.8 Punkte, bei Deutschland exakt 17 Punkte.

Dass es in der Spitze so knapp herging, hatten die Gastgeber Leopold Auer aus Tattendorf (Thermenregion) zu verdanken, der die Ehre Österreichs mit dem am höchsten bewerteten Burgunder (18.1 Punkte für einen 2006 Reserve) rettete. Auch Gerhard Markowitsch aus Göttlesbrunn (Carnuntum) trug mit seinen 17.7 Punkten und dem dritten Platz zum hohen Schnitt bei.

Dazwischen platzierte sich als bester deutscher Vertreter das Weingut Knipser aus Laumersheim (Pfalz) mit 17.8 Punkten für einen 2005er Laumersheimer Kirschgarten. Ausserdem kamen Konrad Schör aus dem badischen Reicholzheim (17.3 Punkte für einen 2005er), Rainer Schnaitmann aus Fellbach (17.2 Punkte für einen 2005er) und Thomas Seeger aus Leimen (17.1 Punkte für Jahrgang 2005, RR) sehr gut weg. Mit Philipp Kuhn aus Laumersheim (16.9), Martin Wassmer aus Bad Krozingen-Schlatt (16.6) und Joachim Heger (16.4) mit ihren 2005ern konnte sich das deutsche Team durchsetzen.

Von österreichischer Seite gefielen die Burgenländer Schloss Halbturn und Josef Pöckl (jeweils 16.7), während bei den Schweizern lediglich Irene Grünenfelder aus Jenins (Graubünden) mit 16.8 Punkten und Andreas Meier aus Würenlingen (16.6) überzeugen konnten.