BEER & BRAU
19. September 2010

Reise zum Oktoberfest 2010

Plakat: münchen.de

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Die zehn Gebote für einen gelungenen Wiesn-Besuch

Seit Samstag pilgern die Massen aufs Oktoberfest in München - O'zapft is! Ein Leitfaden für Wiesn-Amateure:

- Sage nicht DAS Maß, sondern DIE Maß, wenn du dich nicht als Tourist oder - noch schlimmer - als «Preiß» (Preuße) outen willst.

- Klage nicht über den unverschämten Bierpreis oder die oft schlecht eingeschenkte Maß und gib Trinkgeld. Die Kellnerin entscheidet über Wohl und Wehe im Bierzelt.

- Ziehe kein zu knappes Dirndl an, wenn der Gang durchs Bierzelt kein Spießrutenlauf werden soll.

- Lasse Deinen Partner/Deine Partnerin zuhause, wenn du Beziehungsstress vermeiden willst. «Busseln» gehört auf der Wiesn zum guten Ton.

- Bestelle kein Besteck zum «Hendl», wenn du dich Wiesn-affin geben willst. Das halbe Hähnchen wird mit den Fingern gegessen.

- Suche Dir schon vorher ein Bierzelt aus. Im Schützenzelt ist der Adel, in der Bräurosl gibt es einen Schwulentag, im Hofbräu-Festzelt sind Amerikaner und Australier und im Käferzelt die Schickimickis.

- Komm nicht zu spät. Um 22.30 Uhr ist schon wieder Schluss - nur Käfer- und Weinzelt haben länger offen. Wundere dich nicht, wenn du nach der Wiesn kein Taxi findest.

- Finde dich am Wochenende schon um 9.00 Uhr vor dem Bierzelt ein. Bei den beliebten Zelten heißt es schon früh: Wegen Überfüllung geschlossen. Wer das Zelt einmal verlässt, kommt unter Umständen nicht mehr rein. Die Türsteher sind (meist) flirtresistent und unbestechlich.

- Wehre dich nicht, auf Bänken zu stehen, Lieder zu grölen und zu schunkeln. Andernfalls giltst Du als Spielverderber.

- Ruhe dich nicht auf dem Grashügel hinter den Bierzelten aus, wenn Du keine wirkliche Bierleiche bist.

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