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02. August 2010

Rémy Gresser neuer Präsident Weinverband Elsass

Elsässer Weinexporte nach Deutschland steigen

Der Elsässer Weinverband CIVA (Conseil Interprofessionnel des Vins d'Alsace) hat Rémy Gresser zu seinem neuen Präsidenten gewählt. Der 52-jährige selbstständige Winzer aus Andlau tritt die Nachfolge von Jean-Nicolas Schaeffer an, der dieses Amt seit 2007 innehatte. Gressers Ziel ist es, in den kommenden drei Jahren seiner Präsidentschaft das Angebot der Elsässer Weine nachhaltig zu verbessern.

Für Gresser ist es bereits die zweite Amtszeit als Präsident des CIVA, nach seinem ersten Mandat von Mai 2004 bis Mai 2005. Die oberste Priorität des neuen Präsidenten besteht darin, das breite Angebot der Elsässer Weine für den Verbraucher zugänglicher zu gestalten.

Nicht zuletzt die notwendigen Umstrukturierungen im Zuge der EU-Weinmarktreform sind für Gresser Anlass, auf einen einheitlichen Auftritt der Elsässer Winzer zu setzen. Dieser soll Authentizität und Nachhaltigkeit des Elsässer Weinbaus widerspiegeln. Konkret stellt er sich eine Art Stempel auf dem Weinetikett vor, der dem Konsumenten auf einen Blick Auskunft über die Herkunft des Weines, seine Geschmacksrichtung und über passende Speisen geben soll.

Exporte steigen

In Deutschland und auch international sind die Elsässer Weine wieder stärker gefragt: In den ersten fünf Monaten dieses Jahres stieg die Exportmenge der Elsässer AOC-Weine weltweit an. Das gilt auch für Deutschland, den mengenmäßig drittgrößten Absatzmarkt für Elsässer Weine hinter Belgien und den Niederlanden.

Die Menge der nach Deutschland exportierten Stillweine der AOC Alsace erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,6 Prozent auf 9.479 Hektoliter, die Schaumweine der AOC Crémant d'Alsace konnten um 9,8 Prozent auf 4.992 Hektoliter zulegen. Weltweit stiegen die Exportmengen um 3,2 Prozent auf 93.579 Hektoliter (AOC Alsace) und um 7,9 Prozent auf 15.329 Hektoliter (AOC Crémant d'Alsace).