Mit ambitionierten Hotelrestaurants ist das so eine Sache: Sie müssen viele Bedürfnisse erfüllen, vom klassischen Club Sandwich für den internationalen Gast bis hin zu einer Küche, die sie zu echten kulinarischen Anlaufpunkten für Gourmets macht. Wenn es gut läuft, entstehen Orte, wo die Mischung aus TouristInnen und Einheimischen zu einem inspirierenden Cocktail wird. Wo das Hoteldesign sich am Tisch fortsetzt und großartige GastgeberInnen für Momente von Grand Hospitality und ein Gefühl von Urlaubsoasen mitten in der Großstadt sorgen. Und selbst wenn kein Hotel zum Restaurant gehört, steht die Auswahl für ganz besondere Orte, die einen Hauch von Landlust nach Berlin bringen.
Die TOP 10 HIdeaway Restaurants der Jury:
Das elegante Restaurant im gleichnamigen Boutique-Hotel nahe dem Brandenburger Tor - auf dem Foto die Bar - verbindet Bohème-Charme mit zeitgenössischer Kunst. Unter Küchenchef Norbert Krüger wird eine moderne, mediterran-klassische Küche serviert – Highlights sind die hausgemachte Pasta und saisonale Gerichte wie Risotto Viola oder Sankt Petersfisch mit Holunder.
Mit einer der schönsten Dachterrassen der Stadt, dem eleganten lackschwarzen Design und dem italienischen Spezialitäten-Restaurant "De Rome" zählt das 5-Sterne-Hotel auch für Berliner Gourmets zu den Hotspots. Aktuell als Whitelabel-Haus geführt, wird es unter der Four-Seasons-Führung ab Ende des Jahres noch luxuriöser.
3) Facil
Hoch über dem Potsdamer Platz ist das FACIL im Mandala Hotel seit 25 Jahren eine Oase im Herzen Berlins, in der Atmosphäre, Küche und Service Natur zum Erlebnis machen. Die mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Küche begeistert mit ästhetischem Minimalismus, das Hotelfrühstück ist einzigartig.
4) Le Faubourg
Lukas Hackenberg hat sich im Le Faubourg Berlin einer modernen, schnörkellosen French Cuisine verschrieben. Mit einer Art Fine Dining für jeden Tag spricht das Restaurant im Dorint Hotel neben Hausgästen auch lokale und internationale Fans guten Essens an - eine sichere Adresse an dem mit kulinarischen Highlights nicht gerade gesegneten Kurfürstendamm.
5) The Knast
Das Fine-Dining-Restaurant im ehemaligen, denkmalgeschützten Frauengefängnis von Berlin-Lichterfelde verbindet unter Küchenchef Michael Zscharschuch klassische französische Techniken mit modernen asiatischen Einflüssen, wobei der Fokus auf saisonalen und regionalen Produkten liegt. Wer lieber nur auf einen Drink oder zu einer der Burlesque-Veranstaltungen vorbei schaut, nimmt an der Cocktailbar Platz, übernachtet wird im dazugehörigen Boutiquehotel.
Für das Restaurant im Hotel am Steinplatz hat sich Duc Ngo an französische Brasserie-Küche gewagt. Steak Frites, Tartar und Austern gehen immer, besonders begeistert das Service-Team aus Christiane Dutschmann und Jana Kämpfer, im Sommer lockt der lauschige Innenhof. Es wird gemunkelt, dass es hier demnächst asiatischer wird - wir sind gespannt.

Herzstück des gleichnamigen Genussimperiums ist das „Michelberger Restaurant“, wo unter der Leitung von Andreas Rieger Menüs entstehen, deren Zutaten soweit möglich von der „Michelberger Farm“ im Spreewald und sonst von anderen lokalen Erzeugern stammen. Ganz neu ist das Konzept mit Wohlfühlgerichten, die an die Kindheit erinnern und den vielen internationalen Gästen einen Einblick in die DNA der deutschen Küche geben. Lunch gehört dazu, und am Wochenende gibt es einen wunderbaren Brunch.
8) Orania
Im Restaurant der kleinen Berliner Schwester des Luxushotels Schloss Elmau begeistert Küchenchef Philipp Vogel mit seiner „X-Berg Duck", einer kreativen, mehrgängigen Interpretation der Pekingente, die er in mehreren Gängen serviert und die mittlerweile Kultstatus genießt - und das sogar in einer veganen Variante. Zum Restaurant gehört ein großzüger Barbereich, an dem regelmäßig Live-Konzerte stattfinden.
Der 1837 gegründete Prater in der Kastanienallee ist Berlins ältester Biergarten, der im Sommer unter großen, mit Lichterketten geschmückten Bäumen hausgemachte Berliner Küche mit saisonalen Spezialitäten serviert. In der ganzjährig geöffnete Gaststätte gibt es neben dem eigenen Prater-Bier vom Fass sauber gemachte Traditionsgerichte und ausgesuchte Weine.
10) Rutz Zollhaus
Das zur Wein-Familie Schmidt gehörende Restaurant am Carl-Herz-Ufer in Kreuzberg zelebriert moderne, gehobene Gasthauskultur. In einem denkmalgeschützten historischen Gebäude direkt am Landwehrkanal wird modern interpretierte deutsche Küche geboten, zur Wahl stehen ein Überraschungsmenü sowie Gerichte à la carte, und auch die Weinbar des Rutz-Stammhauses befindet sich jetzt hier.
In diesen 10 Kategorien kürt die Jury die besten Restaurants:
1 High&End – Außergewöhnliche Fine Dining-Konzepte
2 Buon&Gusto – Italienische Gourmetküche & Herzenspizza- und pasta
3 Open&Air – Schönste Terrassen, Ausblicke und Innenhöfe zum Wohlfühlen
4 Beef&Bling – Fleisch, Szene und Champagner
5 Green&Raw – Vegetarisch und vegan – Hauptsache gutes Gemüse
6 Day&Light - Lunch, Daydrinking & Feinkost
7 Hide&Away – Versteckte Gastro-Perlen auch außerhalb der Innenstadt
8 Wine&Bites – Wein im Fokus: Beste Gewächse und kleine Köstlichkeiten
9 French&Fries - Französische Restaurants mit Flair
10 Wirt&Haus - Restaurants mit starken Wirt:innen - So muss Wirtshaus
Über den Restaurant-CUP der GOURMETWELTEN
Der Restaurant-Cup schließt an das erfolgreiche Format des Wein-Cups der GOURMETWELTEN an. Bis Mai 2026 stellen wir jede Woche die Nominierungen der insgesamt 10 Kategorien vor. Dann kürt die Expert:innen-Jury die Sieger:innen der einzelnen Kategorien, die dann die TOP 10 Berlin Restaurants der GOURMETWELTEN ergeben.
Ziel der Jury aus Berliner Gastroexpertinnen und -experten ist es, Lieblingsorte auf die Bühne zu bringen, zeigen, wo sie sich verstecken und auszeichnen, dass es sich hier um echte Restaurant-Schätze handelt - und das unabhängig von den bekannten Auszeichnungskategorien.
Im Wochenrhythmus erscheint die Liste aller Kategorien mit den jeweiligen Restaurants - nächsten Sonntag geht es weiter mit der 8. Kategorie Wine&Bites – Wein im Fokus: Beste Gewächse und kleine Köstlichkeiten - weiter.
In einem 2. Schritt wird die Jury des Restaurant-Cups der GOURMETWELTEN aus den Siegerinnen und Sieger der jeweiligen Kategorie mit dem Restaurant des Jahres einen Gesamt-Sieger küren.
Der Preis von Wein Wolf
Ein wichtiges Kriterium ist die Qualität der Weinkarten der Restaurants. Dazu lobt unser CUP-Partner Wein Wolf einen hochwertigen Preis aus:
Der CUP-Sieger erhält für das Team eine Weinschulung mit ausgesuchten Weinen aus dem Portfolio der Wein Wolf Gruppe, geführt von Moritz Lüke MW, Master of Wine.
Die Jury
Vier Frauen und vier Männer, die sich in der Berliner Gastronomie bestens auskennen:
Manuela Blisse (Food-Journalistin), Stefan Elfenbein (Der Feinschmecker), Stefanie Hofeditz (Food-Journalistin), Hagen Hoppenstedt (KaDeWe, Hoppenstedts Kulinarisches Berlin), Gesa Noormann (Gourmetwelten, Berliner Morgenpost), Nikolas Rechenberg (Gourmetwelten), Annika Schönstädt (Food-Journalistin) und Alexander Uhl (Gastroexperte der Berliner Morgenpost).
Alle nominierten Restaurants in den Kategorien bekommen für den Juni die Option, ein spezielles CUP-Menü der Gourmetwelten unter dem Motto Taste Feel Enjoy zu präsentieren. Meldet euch bei uns unter niko(at)rechenberg-berlin.de.
Zu Teil 1 - High&End
Zu Teil 2 - Buon&Gusto
Zu Teil 3 - Open&Air
Zu Teil 4 - Beef&Bling
Zu Teil 5 - Green & Raw
Zu Teil 6 - Day & Light
Zu Teil 8 - Wine & Bites



