update: Die 10 Sieger der 10 Kategorien
Wer an Frankreich denkt, schwelgt in Erinnerungen an riesige Etageren mit Meeresfrüchten, köstlich zubereitete Vögel und akkurate Saucenkunst. An Paris mit seinen Brasserien, Austern und Champagner, Steak Tartare, Chablis und Macarons. Wenn auch die Mutter aller Küchen in ziemlich jedem Sternerestaurant die Basis bildet, sind es doch die rustikaleren Bistros und Brasserien, die das französische Herz in uns höher schlagen lassen.
Kein Wunder also, dass unsere französischen Lieblingsorte in Berlin die Sehnsucht nach dem letzten Frankreichurlaub mit einfachen Genüssen stillen: Von der Bouillabaisse bis zum Steak Frites, vom Friséesalat mit Ziegenkäse bis zu verführerisch duftenden Madeleines stehen alle Favoriten der Jury für Genüsse, die den ganzen Charme von la douce France unverfälscht auf den Teller bringen.

Das Lokal mit Sonnenterrasse auf dem Ku'damm, in bester Nachbarschaft zum Institut und Cinema français, steht seit Jahrzehnten für solide Bistroküche vom Déjeuner bis zum Diner. Seit Inhaber Pierre Wasowicz zurück ist, sorgt er wieder für den erfrischenden und charmanten Service, der den Westberliner Klassiker so besonders macht.
2) Bostich
Dank der Gastgeber Yllnora Semsedini und Simon Bühler, die auch die erfolgreiche Torbar in Mitte betreiben, hat das stilvoll und gleichzeitig entspannt eingerichtete Lokal eine hippe, zahlungskräftige Crowd in die Ludwigkirchstraße gespült. Auf den meist voll besetzten roten Bistro-Korbstühlen schlürft man Austern, knackt Hummer und feiert das Leben.
3) Entrecôte
Ein Hauch von Paris, l´esprit brasserie lebt in dem klassisch eleganten Restaurant um die Ecke des Axel-Springer-Imperiums. Ganz unprätentiös, aber verlässlich gibt es hier typisch französische Küche wie Escargots, Foie Gras, Huitres Claires fines und natürlich die berühmten Steaks, von denen Fleischfreunde in der ganzen Stadt schwärmen.
4) Lamazère
Der gebürtige Pariser Régis Lamazère hat die rare Kunst der "Bistronomie" nach Charlottenburg gebracht: Legere Bistro-Atmosphäre mit einer Küche, die eigenständiges und richtig gutes französisches Essen auf den Teller bringt. Das Tagesmenü steht auf der Schiefertafel, der Service empfiehlt gerne die passenden Weine dazu und wenn am Ende der Duft nach frisch gebackenen Madeleines durch das Lokal zieht, ist das Glück perfekt.
Der kleine Bruder des Grill feiert die französische Küche in einem intimeren, gemütlichen Ambiente und fein interpretierten Klassikern. Das Ende der Grolmannstraße zieht angenehmerweise weniger Touristen und Glitzervolk an, so dass sich der berühmte ganze Kopfsalat, handgeschnittenes Tartar und das Pfund Rotgarnelen hier ganz entspannt geniessen lässt.
Das kleine Lokal mit dem hübschen Wintergarten gehört seit Jahren zu den Fixsternen im Giesebrecht-Kiez. So gediegen das Publikum, so gepflegt das Ambiente und die Küche. Weiße Tischdecken, zugewandter Service und eine solide Karte machen das Louis Laurent zu einer wohltuend konstanten, unaufgeregten Adresse.
7) Mastan
Der ehemalige Alain Ducasse-Küchenchef Yann Mastantuono bringt die aromenstarke Küche seiner Heimatstadt Marseille ungefiltert auf die Kreuzberger Teller. Vom Schinken vom baskischen Metzger Louis Ospital bis zum Käse von Les Epicuriens besticht die hohe Produktqualität - ein Lokal für alle mit Sehnsucht nach authentischer französischer Landküche.
8) Pastis
Seit 2010 erfreuen Vincent Garcia und seine Frau Adeline die WilmersdorferInnen mit einem typisch südfranzösischen Bistro. Das kleine Restaurant ist im typischen Brasseriestil eingerichtet, es gibt Klassisker von Bouillabaisse über Escargots bis hin zu leckeren Flammkuchen: Brasserie-Spirit für den ganzen Tag, ergänzt durch die üppigen Meisterkoch-Menüs.
9) St. Germain
Das St.Germain fühlt sich an wie Paris: Die Preise fast so hoch wie dort, die englische Speisekarte mit allem, was sich die ganze Welt unter Frankreich vorstellt. Vielleicht ist es die Top-Lage, die dieses Bistro so beliebt macht, das Gefühl eines Grand Café auf den Champs-Elysées oder vielleicht sind es die netten Kellner, die auch nichts dafür können, dass hier alles in Trüffelöl badet.
10) VOLK
Berlins erste Austern Bar begeistert mit riesigen Meeresfrüchte-Tellern, herrlichen Tartes und coolen Vibes von Küchenchefin Margaux Arabian, die das Restaurant in Mitte gemeinsam mit dem Elektro-Musiker Oliver Chesler aka VOLK eröffnete. Das Konzept geht auf, und das liegt nicht nur daran, dass es nirgendwo in Berlin so günstiges Seafood gibt.

Über den Restaurant-CUP der GOURMETWELTEN
Der Restaurant-Cup schließt an das erfolgreiche Format des Wein-Cups der GOURMETWELTEN an. Bis Mai 2026 stellen wir jede Woche die Nominierungen der insgesamt acht Kategorien vor. Dann kürt die Expert:innen-Jury die Sieger:innen der einzelnen Kategorien, die dann die TOP 10 Berlin Restaurants der GOURMETWELTEN ergeben.
Ziel der Jury aus Berliner Gastroexpertinnen und -experten ist es, Lieblingsorte auf die Bühne zu bringen, zeigen, wo sie sich verstecken und auszeichnen, dass es sich hier um echte Restaurant-Schätze handelt - und das unabhängig von den bekannten Auszeichnungskategorien.
Im Wochenrhythmus erscheint die Liste aller Kategorien mit den jeweiligen Restaurants - nächsten Sonntag geht es weiter mit der 10. und letzten Kategorie Wirt&Haus.
In einem 2. Schritt wird die Jury des Restaurant-Cups der GOURMETWELTEN aus den Siegerinnen und Sieger der Kategorien mit dem Restaurant des Jahres einen Gesamt-Sieger küren.
Der Preis von Wein Wolf
Ein wichtiges Kriterium ist die Qualität der Weinkarten der Restaurants. Dazu lobt unser CUP-Partner Wein Wolf einen hochwertigen Preis aus:
Der CUP-Sieger erhält für das Team eine Weinschulung mit ausgesuchten Weinen aus dem Portfolio der Wein Wolf Gruppe, geführt von Moritz Lüke MW, Master of Wine.
In diesen 10 Kategorien kürt die Jury die besten Restaurants:
High&End – Außergewöhnliche Fine Dining-Konzepte
Buon&Gusto – Italienische Gourmetküche & Herzenspizza- und pasta
Open&Air – Schönste Terrassen, Ausblicke und Innenhöfe zum Wohlfühlen
Beef&Bling – Fleisch, Szene und Champagner
Green&Raw – Vegetarisch und vegan – Hauptsache gutes Gemüse
Day&Light - Schneller Lunch & Feinkost
Hide&Away – Versteckte Gastro-Perlen auch außerhalb der Innenstadt
Wine&Bites – Wein im Fokus: Beste Gewächse und kleine Köstlichkeiten
French&Fries - Französische Restaurants mit Flair
Wirt&Haus - Restaurants mit starken Wirt:innen - So muss Wirtshaus
Die Jury
Vier Frauen und vier Männer, die sich in der Berliner Gastronomie bestens auskennen:
Manuela Blisse (Food-Journalistin), Stefan Elfenbein (Der Feinschmecker), Stefanie Hofeditz (Food-Journalistin), Hagen Hoppenstedt (KaDeWe, Hoppenstedts Kulinarisches Berlin), Gesa Noormann (Gourmetwelten, Berliner Morgenpost), Nikolas Rechenberg (Gourmetwelten), Annika Schönstädt (Food-Journalistin) und Alexander Uhl (Gastroexperte der Berliner Morgenpost).
Alle nominierten Restaurants in den Kategorien bekommen für den Juni die Option, ein spezielles CUP-Menü der Gourmetwelten unter dem Motto Taste Feel Enjoy zu präsentieren. Bitte meldet euch wenn ihr teilnehmen wollt bei uns unter niko(at)rechenberg-berlin.de
Zu Teil 1 - High&End
Zu Teil 2 - Buon&Gusto
Zu Teil 3 - Open&Air
4 Beef&Bling – Fleisch, Szene und Champagner
5 Green&Raw – Vegetarisch und vegan – Hauptsache gutes Gemüse
6 Day&Light - Lunch, Daydrinking & Feinkost
7 Hide&Away – Versteckte Gastro-Perlen auch außerhalb der Innenstadt
8 Wine&Bites – Wein im Fokus: Beste Gewächse und kleine Köstlichkeiten
10 Wirt&Haus - Restaurants mit starken Wirt:innen - So muss Wirtshaus