Italienische Küche bringt Sonne auf den Teller, sie nimmt uns leichtfüßig mit in den Süden und sorgt unmittelbar für ein wohliges Gefühl von mediterranem Glück. Vorausgesetzt, sie ist gut gemacht und die Ingredienzien von hoher Qualität. Das gilt für Pizza & Pasta genauso wie für Gerichte, wo Fisch, Fleisch oder Gemüse die Hauptrolle spielen. Als radikale Produktküche lebt sie von der Fähigkeit der Köchin oder des Kochs, exzellente Primärzutaten strahlen zu lassen.
An jeder Ecke gibt es italienische Restaurants, aber wo schmeckt es wirklich wie in Bella Italia? So spielte bei der Auswahl der TOP 10 Lieblingsorte für die Kategorie "Buon & Gusto" des Restaurant CUP der GOURMETWELTEN eine entscheidende Rolle, dass die ausgewählten Lokale tatsächlich die echte italienische Küche repräsentieren - egal, ob es sich um eine Pizzeria oder ein Fine Dining-Restaurant handelt. Keine Pizza Hawai, keine Pasta mit Huhn oder Sahne-Sauce - dafür ganz viel Amore.
Hier sind die 10 Nominierten der Kategorie "Buon & Gusto":
Das elegante Restaurant in der Yorcksstraße zählt seit Jahrzehnten zu den verlässlichen Vertretern der klassischen italienischen Küche. Hier kocht Pasquale Ciccarelli konstant hohe Qualität, seine Frau Donatella sorgt für den charmanten Service.
Der Newcomer in der Wielandstraße hat sich einer modernen, international inspirierten Küche verschrieben. Als lässiges Konzept irgendwo zwischen Weinbar und Restaurant angesiedelt, führt die Karte sowohl zeitgeistige Naturweine und Proxis als auch Klassiker aus Italien und Frankreich.
Wer glaubt, dass eine der besten Manufakturen für frische Pasta zwangsläufig in italienischer Hand sein muss, wird von Tomek Sokolowski eines Besseren belehrt: In seinem Restaurant in der Leonhardtstraße serviert der gebürtige Pole hinreißende Nudelgerichte zu einer handverlesenen Weinauswahl.
Nirgendwo in Berlin fühlt es sich so nach italienischer Moderne an wie in dem architektonisch wie kulinarisch eindrucksvollen Restaurant am Walter-Benjamin-Platz. Mit Danny de Benedettini und seiner modernen, aber bodenständigen Produktküche haben Antonio und Louis Bragato das Pendant zu ihrer bemerkenswerten Weinkarte gefunden.
Während heute jeder halbwegs gebildete Foodie weiß, dass es für eine gute Pizza Sauerteig und viel Ruhezeit braucht, gehören Robert und Mikael zu den Pionieren in Berlin. Seit jeher wandern in die köstlich belegten Pizzen nur beste Zutaten wie Bio-Mehl und Büffel-Burrata aus Brandenburg oder Olivenöl, Parmesan und Tomaten aus Italien.

Der Name spielt nicht etwa auf höfische Galane an, sondern steht schlicht für Antonio Lagalante, der in seinem kleinen Restaurant in Schöneberg traditionellen italienischen Gerichten einen persönlichem Touch verleiht. Sei es ein Vitello Tonnato in Profiterolles-Optik oder die zum Türmchen gedrehte Spaghetti Carbonara - schmecken tut es immer.
Auch das chice Restaurant in der Meinekestraße beweist, dass für beste italienische Küche kein Italiener in der Küche stehen muss. So sorgt auch der gebürtige Russe Mikhail Mnatsakanov für bestens zubereitete Klassiker wie Vitello Tonnato, aber auch für zeitgenössische, international inspirierte Gerichte. Top dazu die sorgfältig kuratierte Weinkarte.
Das neueste Restaurant von Giacomo Mannucci erweist sich als Glücksfall für Westberliner, die moderne napolitanische Pizza nun auch in der Ludwigkirchstraße finden. Beste Zutaten wie Gustarosso-Tomaten, Sardellen aus Cetara und Kapern aus Pantelleria machen genauso viel Freude wie die kleinen frittierten Aperitivo-Pizzen.
Berühmt geworden ist die von Pino Bianco vor 35 Jahren gegründete Trattoria durch seine Mutter Angela, die hier ihre berühmte Pasta und Hausmannskost aus der Basilikata zubereitet. Gerichte wie die Ravioli mit Ricotta-Zimt-Füllung und Tomatensoße oder die kleinen Spinat-Klößchen mit Butter-Salbei-Soße sind längst zu Klassikern avanziert.
Geradezu ein Leuchtturm der neuen Generation moderner italienischer Gastronomen ist Antonio di Santos Lokal am Lausitzer Platz. Seine feine, produktorientierte Küche lädt zu einer kulturellen Reise durch Italien ein, indem er die intensiven Aromen der Hausmannskost mit internationaler Raffinesse verbindet. Die Weinauswahl passt zum Niveau der Küche.

Über den Restaurant-CUP der GOURMETWELTEN
Der Restaurant-Cup schließt an das erfolgreiche Format des Wein-Cups der GOURMETWELTEN an. Bis Mai 2026 stellen wir jede Woche die Nominierungen der insgesamt acht Kategorien vor. Dann kürt die Expert:innen-Jury die Sieger:innen der einzelnen Kategorien, die dann die TOP 10 Berlin Restaurants der GOURMETWELTEN ergeben.
Ziel der Jury aus Berliner Gastroexpertinnen und -experten ist es, Lieblingsorte auf die Bühne zu bringen, zeigen, wo sie sich verstecken und auszeichnen, dass es sich hier um echte Restaurant-Schätze handelt - und das unabhängig von den bekannten Auszeichnungskategorien.
Im Wochenrhythmus erscheint die Liste aller Kategorien mit den jeweiligen Restaurants - nächsten Sonntag geht es weiter mit der Kategorie "Open&Air – Schönste Terrassen, Ausblicke und Innenhöfe zum Wohlfühlen."
In einem 2. Schritt wird die Jury des Restaurant-Cups der GOURMETWELTEN aus den Siegerinnen und Sieger der Kategorien mit dem Restaurant des Jahres einen Gesamt-Sieger küren.
Der Preis von Wein Wolf
Ein wichtiges Kriterium ist die Qualität der Weinkarten der Restaurants. Dazu lobt unser CUP-Partner Wein Wolf einen hochwertigen Preis aus:
Der CUP-Sieger erhält für das Team eine Weinschulung mit ausgesuchten Weinen aus dem Portfolio der Wein Wolf Gruppe, geführt von Moritz Lüke MW, Master of Wine.
In diesen 10 Kategorien kürt die Jury die besten Restaurants:
High&End – Außergewöhnliche Fine Dining-Konzepte
Buon&Gusto – Italienische Gourmetküche & Herzenspizza- und pasta
Open&Air – Schönste Terrassen, Ausblicke und Innenhöfe zum Wohlfühlen
Beef&Bling – Fleisch, Szene und Champagner
Green&Raw – Vegetarisch und vegan – Hauptsache gutes Gemüse
Day&Light - Schneller Lunch & Feinkost
Hide&Away – Versteckte Gastro-Perlen auch außerhalb der Innenstadt
Wine&Bites – Wein im Fokus: Beste Gewächse und kleine Köstlichkeiten
NEU: French&Fries - Französische Restaurants mit Flair
NEU: Wirt&Haus - Restaurants mit starken Wirt:innen - So muss Wirtshaus
Die Jury
Vier Frauen und vier Männer, die sich in der Berliner Gastronomie bestens auskennen:
Manuela Blisse (Food-Journalistin), Stefan Elfenbein (Der Feinschmecker), Stefanie Hofeditz (Food-Journalistin), Hagen Hoppenstedt (KaDeWe, Hoppenstedts Kulinarisches Berlin), Gesa Noormann (Gourmetwelten, Berliner Morgenpost), Nikolas Rechenberg (Gourmetwelten), Annika Schönstädt (Food-Journalistin) und Alexander Uhl (Gastroexperte der Berliner Morgenpost).
Alle nominierten Restaurants in den Kategorien bekommen für den Juni die Option, ein spezielles CUP-Menü der Gourmetwelten unter dem Motto Taste Feel Enjoy zu präsentieren. Bitte meldet euch wenn ihr teilnehmen wollt bei uns unter niko(at)rechenberg-berlin.de
Zu Teil 1 - High&End
Zu Teil 3 - Open&Air
Zu Teil 4: Beef&Bling – Fleisch, Szene und Champagner



