News
01. Dezember 2015

Restaurants in New York Warnsymbole vor zu salzigen Speisen

Foto: Pitopia

Zahlreiche Restaurants in New York müssen ihre Gäste seit heute vor zu salzigen Speisen warnen.

Mit einem kleinen Salzstreuer-Symbol müsse auf Gerichte hingewiesen werden, die 2300 Milligramm oder mehr vor allem in Salz vorkommendes Natrium enthielten, teilte die Gesundheitsbehörde der Millionenmetropole am Montag mit. 2300 Milligramm Natrium sei die von Experten empfohlene tägliche Maximalmenge, die Erwachsene zu sich nehmen sollten. Andernfalls drohe langfristig steigender Blutdruck und ein wachsendes Risiko für Herzkrankheiten und Schlaganfälle.

Die neue Regel betrifft alle Restaurants, die zu einer Kette mit mindestens 15 Filialen gehören. Lokale, die sich drei Monate nach der Einführung noch nicht daran halten, droht eine Strafe von 200 Dollar (etwa 190 Euro). New York ist die erste Stadt in den USA, die eine solche Regel einführt.

Zuvor hatte die Millionenmetropole unter anderem Styropor-Behälter und das Rauchen in Parks und an Stränden verboten. Vor allem dem früheren Bürgermeister Michael Bloomberg waren diese Gesundheitsregeln ein Anliegen gewesen. Sein Nachfolger Bill de Blasio setzt den Kurs fort. Ein Verbot von Riesen-Bechern mit zuckrigen Getränken war jedoch gescheitert. dpa

In Maßen überlebenswichtig: So viel Salz muss sein

Salz ist überlebenswichtig für den Körper - aber wer zu viel davon zu sich nimmt, geht Risiken ein. Denn Salz kann den Blutdruck steigen lassen - und Bluthochdruck ist ein Risikofaktor für Schlaganfälle. Gesund seien täglich drei bis sechs Gramm Salz - das entspricht etwa einem gestrichenen Teelöffel, so die Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention. Tatsächlich kämen Menschen aus Deutschland pro Tag im Schnitt allerdings auf 9,5 Gramm.

Ganz auf Salz verzichten sollte man aber auf keinen Fall: Unter anderem schützt das enthaltene Natrium die Zellen vor dem Austrocknen, außerdem regelt es den Wasserhaushalt, den Stoffwechsel und die Blutzirkulation, erläutert die Hochdruckliga.

Um den Salzgehalt im Blick zu halten, verzichten Verbraucher am besten auf Fertigprodukte. Wer selber kocht, ist sich eher bewusst, wie viel Salz im Essen ist. Eine Alternative für mehr Geschmack können Kräuter, Pfeffer oder in kleinen Mengen auch Chili sein.