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04. Oktober 2007

Ruinart-Marathon

Kürzlich fand in Berlin nicht nur der Marathon statt, sondern auch der Ruinart Champagner Marathon, angereichert mit einer 6-Liter-Imperial La Tache 1979 …

 Es wurde ein wunderbarer Abend im First Floor mit Gastgeber Thomas Hänle, Vertriebsdirektor Ruinart Deutschland, der mit Baby und Frau gekommen war, ich lernte den charmanten Imtiaz Alikhan kennen und Gunnar Tietz servierte einen Champagner nach dem anderen (aus der Magnum), Mathias Buchholz kochte kongenial auf.

 

Das Menu: R de Ruinart Rosé zum genialen Carpaccio, Tatar und Schaum vom kanadischen Hummer… ein super Einstieg zur Befreiung der Geschmacksknospen

 

93er Dom Ruinart zum gebratenen Seeteufel mit rotem Curry, das leider etwas zu scharf war und den Champagner kaum Raum zum Entfalten gab.

 

96er Dom Ruinart zum Kaninchenrücken auf Artischockenpüree mit Perigord-Trüffel. Ein großer Champagner mit cremiger Seide, Citrus, Länge 95/96+ … eine himmlische Kombination mit dem Trüffel, großes Tennis!

 

1979er La Tache (Leroy Abfüllung 6 Liter Imperialflasche) zu Crepinette von der Taube mit Wirsingschmorgemüse: der Wein strahlend, jugendlich, feine, kräuterige Nase, Maggi, Waldboden, Eleganz und Würze, langer Abgang, 92/93++, die Taube schwingt im Takt dazu, wir schmolzen dahin …

 

86er Dom Ruinart Rose zu Variationen der Fragole-Traube mit Grieß. Einer der größten Rosé-Champagner die ich trinken durfte, er fegt das Essen weg, er lässt den La Tache fast vergessen, geröstete Mandel, Karamell, Beeren, toll gereift, Toffee, Granatapfel, außerirdisch, mit Abstand der beste Dom Ruinart Rose, noch besser als der 88er, der 90er und auch als der 96er (obwohl der ein großes Potential aufweist). 98/99 Punkte!

 

Hinterher ein Mokalbarie (eine Art Espresso aus Tee) von Jerk Riese serviert - und der Abend könnte von vorn beginnen ….

Grüße, Niko (wir sehen uns in HH zur Bottle-Party!)

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