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01. März 2008

Sachsens Winzer verbuchen Rekordernte

Sachsens Winzer haben 2007 eine Rekordernte erzielt: der Jahrgang wird von der Menge her als bester in die jüngere Geschichte eingehen

Der Ertrag lag bei 25.142 Hektoliter (hl) und damit rund 4000 hl über dem bisherigen Spitzenwert des Jahres 2000 (21.695 hl). Das durchschnittliche Mostgewicht betrage sowohl beim Weißwein als auch beim Rotwein etwa 85 Grad Oechsle. Er gehöre damit zu den Spitzenjahrgängen der vergangenen zehn Jahre (Durchschnitt: 83 Grad Oechsle). 

Mit 426 Hektar Rebfläche ist das Weinanbaugebiet Sachsen eines der kleinsten in Deutschland. Wichtigste Rebsorten sind Müller Thurgau, Riesling, Weißburgunder, Ruländer und Traminer. Die Dominanz der Weißweinsorten spiegelt sich auch im Anteil von rund 83 Prozent an der Ernte 2007 wider. Die gleiche Relation gab es schon im Vorjahr. Dennoch hat die Menge an Rotwein zugenommen und das Maß von etwa 4300 hl erreicht.

Der Trend zum Rotwein setzt sich damit auch in Sachsen fort. Es sollen mehr Flächen für den Weinanbau an den Elbhängen in und um Dresden eingerichtet werden.