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31. Januar 2009

Sake Sommelière im Grand Hyatt

Japanischer Reiswein als Aperitif, vorgestellt von der neuen Sake Sommelière aus dem Restaurant Vox im Hotel Grand Hyatt Berlin

Gebraut wie Bier, getrunken wie Wein: Sake ist in New York und London längst ein Kultgetränk. Hierzulande hat der japanische Reisweis eher ein negatives Image.

"Bei Sake denken viele an trüben, lauwarmen und ungenießbaren Schnaps. Dabei gibt es äußert schmackhafte Sorten", sagt Sake Sommeliere Luisa Mehlhose vom Grand Hyatt Berlin. Das Vox Restaurant mit offener Showküche und Sushibar bietet jetzt eine kleine Auswahl an Premium-Sake.

"Sake passt auch wunderbar zur regionalen Küche. So kann man Dreamy Clouds hervorragend zum Brandenburger Hirsch trinken. Der Amabuki Rose dagegen ist perfekt zu Krustentieren", sagt Luisa Mehlhose, "der Awasaki Sparkling, ein Champagner Sake, ist ein wunderbarer Aperitif."

Sake gilt in Japan als Getränk der Götter und ist bei Festen, Bräuchen und Zeremonien ein unverzichtbarer Bestandteil. Er wird nicht nur als Aperitif, sondern auch als Digestif genossen. Sake ist kein schnelles Getränk und sollte geschlürft werden. Die Grundzutaten sind Hefe, Reis und Wasser. Dabei entscheidet der Härtegrad und Mineralstoffanteil des Wassers sowie die Polierrate des Reises über die Qualität.

Qualitätsabstufungen sind Honjozo, Junmai, Ginjo, Junmai Ginjjo Daiginjo und Junmai Daiginjo. Die Geschmacksnoten reichen von süß bis trocken. Sake wird mit einer Temperatur von fünf bis 25 Grad serviert.

Besonders lecker: Amabuki Rose, ein fruchtig-aromatischer Sake, der aus Blütenhefe gebraut wird und gekühlt seine ganze Kraft entwickelt.

Awasaki Sparkling, der Champagner Sake: am besten eiskalt zu genießen