26. März 2010

Shoppen in Basel

So viele weit gereiste Menschen aus der Kunst-, Uhren- und Schmuckwelt können nicht gleichzeitig irren, wenn sie sagen, Basel sei in den letzten Jahren - manche werden den Kopf schütteln - zu einem geradezu hippen Ort geworden

Mit der Art Basel im Juni und der Baselword im März finden hier nämlich zwei der wichtigsten Messen weltweit in Sachen Kunst bzw. Uhren und Schmuck statt - und der Stadt tut das gut.

Das zeigt sich am besten in Rive Gauche Basel. Kleinbasel sagen die Basler zu dem Viertel, in das sie sich kaum verirrten, weil es lange Zeit als minderer Stadtteil galt. Tatsächlich ist aber gerade dort im dichten multikulturellen Leben die Kunstszene aktiv. Es finden sich eine ganze Reihe experimenteller Läden und Bars und das für die Stadt so bestimmende Messezentrum.

Wer sich also nach Kleinbasel traut, sollte die Feldbergstrasse und Clarastrasse mit ihren Shops entlang flanieren. Viele junge Schweizer Labels haben hier Quartier bezogen. Bei Prognose etwa findet man neben Taschen aus der eigenen Produktion auch Stiefel von Anita Moser oder Tücher von Matrix. Der Store Erfolg verkauft Shirts und Strickwaren made in Switzerland. Und Cécile Grieder führt 18 junge Labels in ihrem Kiosk 18.

Hüte und mehr gibt es bei Schwarz Modes (Spalenberg / Ecke Gemsberg 23) und mit klein basel (die jetzt ans andere Ufer nach Großbasel in die Schneidergasse 24 gezogen ist, wohin wir ihr folgen) ist nicht die Stadt gemeint, sondern die Mode und Taschen von Tanja Klein. Aber zurück ins Szeneviertel. Früher oder später landet man in der Gegend des Messeturms und kann in der Bar im obersten Stockwerk einen Apéro mit Weitblick nehmen - und sich wundern, wie smart Basel ist.

Der Insider-Tipp:

Wie ein König wohnt man im Luxushotel Les Trois Rois direkt an der Mittleren Rheinbrücke.

Ihr

Robert Kropf