23. Oktober 2010

Sieger WOSA Sommelier World Cup 2010 ist Christopher Bates

Der finale Sieger des ersten WOSA Sommelier World Cup ist Christopher Bates aus den USA

Im abschließenden Finale im Grand Roche in Paarl am Samstag, dem 16. Oktober, setzte er sich in Theorie, Blindverkostung und praktischem Teil gegen elf internationale Sommeliers durch. Der zweite Platz ging an den Belgier Stefaan Camerlink, gefolgt von Veronique Rivest aus Kanada. Der beste Deutsche, WOSA-Sommelier Sebastian Wilkens, freut sich über seinen fünften Platz.

Die Idee einer Sommelier-Weltmeisterschaft ist bei der Wines of South Africa, dem Exportverband der südafrikanischen Winzer, im Rahmen der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft entstanden. Im Zeitraum von Mai bis Juni 2010 wurden in den für Südafrika wichtigsten Absatzmärkten UK, Niederlande, Deutschland, Belgien, Schweden und Finnland, Norwegen, Russland, US, Kanada und Südkorea die Vorrunden durchgeführt.

Der beste Sommelier eines Landes qualifizierte sich für das Finale mit einer einwöchigen Reise durch die Weinregionen Südafrikas, das nun durchgeführt wurde. Nachdem der erste Kummer derer, die nicht gesiegt hatten, überwunden war, zeigten sich alle Sommeliers begeistert und bestärkten die südafrikanische Weinwirtschaft, diesen Berufswettbewerb auch in Zukunft durchzuführen.

Deutschlands Landessieger Sebastian Wilkens äußert sich beeindruckt von der Vielfalt der südafrikanischen Weine, der Schönheit der Weinregionen und der unermüdlichen Passion der Weinerzeuger. Mit rund 120 südafrikanischen Weinen auf seiner Weinkarte im Fürstenhof Celle zählt der 27-jährige ungeschlagen zu den großen Wines of South Africa-Ambassadeuren.

Su Birch, CEO Wines of South Africa, ist stolz auf die erfolgreiche Durchführung eines solchen Wettbewerbs mit internationaler Beteiligung: "Ähnlich wie bei der Fußballweltmeisterschaft, haben wir den strengen Anforderungen erfahrener Experten standgehalten. Der Dialog mit den Sommeliers gibt unseren Winzern wertvolle Impulse für eine zukünftige Zusammenarbeit."

Zur Kolumne Südafrika 2010