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01. Januar 2011

Silvester in Berlin - die Party 2010

Bilanz der Silvester-Party am Brandenburger Tor mit den Prinzen, Paul Potts und David Hasselhoff

Berlins Tourismus-Chef Burkhard Kieker hat eine positive Bilanz der Silvesternacht und der Party am Brandenburger Tor gezogen. «Trotz der Terrorwarnungen haben sich die Berliner in ihrer Art, Silvester zu feiern, und in ihrem Lebensstil nicht einschüchtern lassen», sagte der Geschäftsführer von «Visit Berlin». «Das Fest war unglaublich, so passt es zu Berlin.»

Das Bühnenprogramm mit Paul Potts und David Hasselhoff habe im Vergleich zum Vorjahr einen «Qualitätssprung» gemacht. Die Bilder von der größten Silvesterparty Deutschlands auf der Straße des 17. Juni zeigten der Welt laut Kieker «ein erfolgreiches Riesenfest». Auch das Feuerwerk und die Lichtershow seien großartig gewesen.

Zahlreiche Künstler - unter anderem die Leipziger Musikgruppe Die Prinzen und das Quintett Adoro - hätten in diesem Jahr «nur hochklassige Inhalte» präsentiert und die Menschen begeistert, «so, wie sich das für Berlin gehört», sagte Kieker.

Der Tourismuswerber der Hauptstadt, die in diesem Jahr erstmals mehr als 20 Millionen Übernachtungen von Gästen aus aller Welt verzeichnete, begrüßte eine langfristige Zusammenarbeit mit dem ZDF für diese und künftige Live- Übertragungen der Berlin-Party. Auch Polizei und Feuerwehr sowie andere Hilfsdienste hätten alles «perfekt organisiert».

Vor der fröhlichen Feier mit mehreren hunderttausend Menschen, die Veranstalter sprachen von einer Million, hätten in Berlin allerdings «einige ein bisschen gezittert wegen schlechter Nachrichten». Kieker sagte, es habe wegen des eiskalten Wetters bei Zügen, Flügen und Übernachtungen zahlreiche Stornierungen gegeben. Mit der Gewissheit für mildes Wetter in der Silvesternacht seien die Zahlen aber wieder gestiegen.

Eine Umfrage von Check24 im Internet habe dann ergeben, dass Berlin in Europa die Stadt mit den «mit Abstand meisten Anfragen nach Zimmern» war. Sowohl bei den Weihnachtsmärkten wie in der Silvesternacht hätten «die Bilder aus Berlin dann für sich gesprochen». dpa