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04. Oktober 2007

SlowBaking macht sich stark für Brot mit Geschmack

Immer mehr Menschen beschweren sich über das Geschmackseinerlei bei deutschen Backwaren und nehmen es einfach hin. SlowBaking will das ändern.

„Wir wollen die Bäcker animieren bei der Herstellung ihrer Backwaren hochwertige, natürliche Rohstoffe einzusetzen und weitgehend auf Covenience-Produkte zu verzichten, ohne die moderne Technik außer Acht zu lassen“, meint Ingo Rasche, 1. Vorsitzender des Vereins SlowBaking – Backen mit Zeit für Geschmack e.V. Der Verein hat sich vorgenommen, altbewährte Herstellungsverfahren wieder in das Bewusstsein der Bäcker zurück zu holen und damit die Qualität der Backwaren nachhaltig zu steigern.

„Der Teig soll nicht Lagern, sondern reifen“, erklärt Rasche. Für Slow Baking stehen Geschmack, Aroma und Frische der Backwaren im Mittelpunkt des Schaffens. Dem Verein haben sich bisher bundesweit über 390 Mitglieder angeschlossen, Bäckermeister, die sich intensiv mit diesem Thema beschäftigen.

Slow Baking vermittelt seinen Mitgliedern das Wissen um diese Herstellungsverfahren in Workshops, Seminaren und mittels Erfahrungsaustausch. 17 von ihnen haben sich bereits den umfassenden Prüfungen durch eine unabhängige Instanz zum Erwerb der Lizenzstufen I (Vollzertifizierung des Betriebs) und II (Teilzertifizierung einzelner Produkte) unterzogen. Zertifizierte Produkte oder Bäckereien dürfen das SlowBaking Logo tragen.

Das neue Logo, (seit Oktober 2007) soll auch die geistige Verwandtschaft mit der Slow Food Bewegung demonstrieren. Die Schnecke steht für Entschleunigung, für mehr Lebensqualität – „Backen mit Zeit für Geschmack“ eben. Der Kunde soll wissen, was SlowBaking bedeutet und sich bewusst für das Brot und die Brötchen mit Geschmack entscheiden können. www.slowbaking.de

 

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