17. Februar 2010

Staatsweingüter mit Weingut Kloster Eberbach im Umsatzplus

Die hessischen Staatsweingüter sehen sich nach kräftigen Umsatzzuwächsen auf dem Weg zu einem nachhaltig rentablen Unternehmen

Seit der Umwandlung von einem Landesbetrieb in eine GmbH habe es ein durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum von sieben Prozent gegeben. In den vergangenen sieben Jahren ergebe das ein Umsatzplus von 50 Prozent, berichtete Geschäftsführer Dieter Greiner. «Durch diese positive Entwicklung kann unser Weingut seit Jahren selbstständig und ohne Zuschüsse des Eigentümers wirtschaften», betonte Greiner.

Den Umsatz des vergangenen Jahres bezifferte der Geschäftsführer auf 8,3 Millionen Euro. Die Erlöse seien um neun Prozent gestiegen. Das landeseigene Unternehmen mache im laufenden Geschäft Gewinn. Allerdings wird es noch durch die Finanzierung seiner neuen unterirdischen Kellerei belastet, die im Mai 2008 eingeweiht wurde und 15,8 Millionen Euro gekostet hatte.

Die neue Kellerei hat laut Greiner zu einer erheblichen Qualitätssteigerung beigetragen. «Unsere Kunden sind bereit, für diesen Qualitätszuwachs auch höhere Preise zu bezahlen», berichtete er. «Das Ziel, innerhalb von zehn Jahren nach Gründung der GmbH aus einem staatlichen Zuschussbetrieb ein nachhaltig wirtschaftlich rentables Unternehmen zu entwickeln, rückt damit zeitlich und faktisch näher», sagte er. dpa

Im Weingut Kloster Eberbach