21. Januar 2010

Starbucks erholt sich

Die harten Einschnitte machen sich für die weltgrößte Kaffeehaus-Kette Starbucks bezahlt

Der Aufwärtstrend der vorangegangenen Monate setzte sich im ersten Geschäftsquartal fort. Konzernchef Howard Schultz sprach sogar von einem Rekordergebnis von Oktober bis Dezember.

Der Überschuss vervierfachte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 242 Millionen Dollar, wie das Unternehmen in Seattle (US-Bundesstaat Washington) mitteilte. Der Umsatz zog um 4 Prozent auf 2,7 Milliarden Dollar an.

Dabei ist es noch gar nicht lange her, dass der Konzern rote Zahlen schrieb. Starbucks waren eine zu rasche Expansion und die Wirtschaftskrise zum Verhängnis geworden. Der Konzern trat massiv auf die Bremse, schloss Filialen und sparte Kosten. Zudem senkte er die Preise für einfache Getränke.

Starbucks sei ein gutes Stück vorangekommen, sagte Konzernchef Schultz, das Unternehmen wachse wieder. Bis zum Ende des Jahres sollen im Heimatmarkt USA 100 Filialen hinzukommen, im Rest der Welt 200. So will Starbucks den Umsatz im mittleren einstelligen Prozentbereich steigern.

Schultz kündigte gleichzeitig an, nicht nachlassen zu wollen beim Umbau des Unternehmens. «Wir müssen uns weiter verbessern.» Im laufenden Jahr sollen so unterm Strich 1,02 bis 1,05 Dollar je Aktie als Gewinn übrig bleiben. Das ist doppelt so viel wie im Vorjahr. Die Börsianer waren angetan, der Kurs stieg nachbörslich um knapp 3 Prozent. dpa