31. Juli 2011

Starbucks und sein Rivale Dunkin' Donuts

Starbucks und Dunkin' Donuts rivalisieren auch an der Börse

Starbucks kommt mit dem Ausschenken seines Kaffees kaum hinterher. Vor allem die Amerikaner zog es im dritten Geschäftsquartal vermehrt in die Läden der US-Kette. In Metropolen wie New York findet sich alle paar Blocks ein Starbucks, auch weil es hier kaum klassische Cafés wie in Europa gibt.

Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12 Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar (2,0 Mrd Euro). Der Gewinn verbesserte sich in dem am 3. Juli beendeten Quartal sogar um 34 Prozent auf unterm Strich 279 Millionen Dollar. Firmenchef Howard Schultz sprach am Donnerstag am Sitz in Seattle von neuerlichen Rekordzahlen.

Die Börsianer hatten nicht mit einem derart starken Abschneiden gerechnet. Nachbörslich stieg die Aktie um 2 Prozent - wohl auch, weil das Management davon ausgeht, dass der gute Lauf im kommenden Geschäftsjahr anhält.

Zur Kette gehören mittlerweile weltweit mehr als 17 000 Filialen, davon alleine 11 000 in den Vereinigten Staaten. Die meisten neuen Läden entstehen derzeit allerdings im Ausland.

Zu den größten Konkurrenten gehört die Schnellimbiss-Kette McDonald's, die unter ihrer Marke McCafé auch Kaffee und Kuchen verkauft. Der zweite große Rivale Dunkin' Donuts war erst am Mittwoch an die Börse gegangen. dpa

Börsianer verschlingen Dunkin' Donuts

Nicht nur Homer Simpson steht auf Donuts - auch die Börsianer sind Fans des fettig-süßen Gebäcks. Jedenfalls ist die US-Fastfood-Kette Dunkin' Donuts bei ihrem Börsendebüt auf begeisterte Anleger gestoßen. Die Anteilsscheine der Mutterfirma Dunkin' Brands schossen an ihrem ersten Handelstag steil nach oben. Am Donnerstag legten die Papiere im frühen New Yorker Handel weiter zu - auf mehr als 28 Dollar.

Dunkin' Brands hatte die Aktien am Mittwoch zu 19 Dollar ausgegeben und damit insgesamt 423 Millionen Dollar (292 Mio Euro) eingesammelt. Die Kette ist einer der schärfsten Rivalen von Starbucks. Für viele US-Amerikaner ist Dunkin' Donuts der erste Anlaufpunkt am Morgen - dort gibt es neben Donuts auch Bagels, Sandwiches und vor allem Kaffee.

In Deutschland ist die Kette mit 30 Filialen vertreten, die Mehrzahl davon liegt in Berlin. Zu Dunkin' Brands gehört auch der Eiscreme-Spezialist Baskin-Robbins. Zusammen existieren 16 000 Standorte in 57 Ländern - damit ist der Fastfood-Konzern immerhin halb so groß wie McDonald's.

Die meisten Filialen finden sich im US-Bundesstaat New York und den Neuengland-Staaten - hier kommt auf 9700 Menschen ein Dunkin' Donuts, wie das Unternehmen selbst vorrechnete. dpa