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13. September 2008

Steinfederpreis 2008 an Madeleine Jakits

Der Verband Vinea Wachau Nobilis Districtus, die renommierteste Winzervereinigung Österreichs, feierte sein 25-jähriges Bestehen

Der Marmorsaal des Stiftes Dürnstein bot den Rahmen für die 25-Jahr-Feier der Vinea Wachau. Die Vinea Wachau nahm das Fest rund um das Jubiläum auch zum Anlass, den diesjährigen Steinfeder-Preis zu verleihen, für den seit 1986 stets Weinkritiker nominiert werden, die sich intensiv mit dem Wachauer Wein auseinandersetzen.

Der Steinfederpreis für Weinpublizistik ging diesmal an die gebürtige Österreicherin Madeleine Jakits, Chefredakteurin des Magazins Der Feinschmecker.

Waren es 1983 noch 25 Wachauer Weingüter, die das "Zölibat für den Wachauer Weinbau" ablegten, so zählt die Vinea Wachau heute mehr als 200 Mitglieder. Zielsetzung der Gründung vor 25 Jahren war die Hebung des Ansehens des Weinbaugebietes. Zur klaren Positionierung der Wachauer Weine zogen die Winzer aber nicht nur strenge geographische Grenzen.

Schon bald wurde auch eine sehr klare Definition des Wachauer Weinstiles festgelegt: Steinfeder, Federspiel und Smaragd sind zu Begriffen geworden, die jeder Liebhaber österreichischer Weine weltweit kennt und sie sofort der Wachau zuordnet. Der Codex Wachau hat das Credo an die Naturbelassenheit der Weine im Jahr 2006 erneut unterstrichen. Im Jahr 2000 wurde das Weinbaugebiet Wachau von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.