NEWS
13. Mai 2018

Sternestaub Fernsehkoch Henssler holt Weltrekord

Das Kochshow-Finale in Frankfurt sichert Fernsehkoch Steffen Henssler den Weltrekord - Burger für einen Cent und ein Auftritt des Rappers Eno183 - Otto Waalkes: «Mit mir sitzt man an der Bar»

 

Kochshow-Finale sichert Henssler Weltrekord

Das Frankfurter Finale seiner Live-Tournee hat dem Fernsehkoch Steffen Henssler einen Weltrekord und einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde gesichert. Nach Angaben eines Sprechers von Guinness World Records besuchten 6512 Zuschauer am Samstag die Show in der Frankfurter Festhalle - gefordert waren 6000. Henssler hält damit den Rekord für das größte Publikum einer Live-Kochshow. Bereits im April 2013 übertrumpfte er den Angaben zufolge für einen anderen Weltrekord seinen britischen Kollegen Jamie Oliver, indem er in 30 Sekunden mehr Chili-Schoten hackte als der britische TV-Koch.

Bischof aus USA hält Predigt bei Hochzeit von Harry und Meghan

Am Hochzeits-Gottesdienst von Prinz Harry und Meghan Markle wird sich auch ein afroamerikanischer Bischof aus Chicago beteiligen. Michael Bruce Curry, Oberhaupt der Episkopalkirche der USA, hält am 19. Mai in der St.-Georgs-Kapelle in Windsor eine Predigt, wie der Kensington-Palast am Samstag in London mitteilte. Bereits bekannt war, dass der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, und der Dekan von Windsor, David Connor, dabei sein werden. Welby hat kürzlich die US-Schauspielerin getauft. Das Paar wird sich vor ihm auch das Jawort geben. Connor wird den Gottesdienst leiten. Die Episkopalkirche gehört der Anglikanischen Gemeinschaft an. Harry (33) und Meghan (36) kennen den Prediger aus Chicago nicht persönlich, hieß es.

Otto Waalkes: «Mit mir sitzt man an der Bar»

Der Komiker Otto Waalkes scheint sich nicht viel aus Geld zu machen. In einem Interview der «Süddeutschen Zeitung» antwortete der 69-Jährige auf die Frage, was mit dem Geld aus dem Otto-Buch und den Filmen geworden ist, «es ist mir fast peinlich - aber ich weiß es nicht genau. Wahrscheinlich draufgegangen für vergängliche Werte wie Vorspeisenplatten und passenden Wein dazu». Anfangs habe er sich mehr als Musiker gesehen. Aber bei seinen ersten Soloauftritten in Hamburg habe es «einfach zu viele Pannen» gegeben. Als Musiker hätte Otto vielleicht auch mehr Frauen kennengelernt. «Komiker haben komischerweise wenig Groupies.» Groupies liebten anscheinend den heiligen Ernst der großen Popstars. «Mir fehlt die tragische Botschaft, das Messianische. Mit mir sitzt man an der Bar, aufs Zimmer geht man mit anderen.»

Star-Bariton Thomas Quasthoff findet Echo-Preis-Rückgabe dumm

Der Bassbariton-Star und Jazz-Sänger Thomas Quasthoff will seine Echo-Preise behalten. Er habe für die Auszeichnungen hart gearbeitet und sehe keinen Anlass, sie zurückzugeben, sagte er der «Neuen Osnabrücker Zeitung». «Ich finde das populistisch, ich finde es dumm. Das würde ich auch Daniel Barenboim so sagen: Ich kann mich öffentlich dazu äußern, aber ich muss doch den Preis nicht zurückgeben.» Nach der umstrittenen Echo-Verleihung an die Rapper Kollegah und Farid Bang hatten zahlreiche Musiker ihre Echos zurückgegeben. Quasthoff kritisierte die Entscheidung, die Rapper auszuzeichnen, hart: Dass am Holocaust-Gedenktag der Preis an die beiden vergeben worden sei, finde er «ehrlich gesagt, traurig und ganz schlimm.»

Heidi Klum macht ihrer Mutter eine Liebeserklärung

Ein Promi, der den Muttertag am Sonntag nicht vergessen hat, ist Heidi Klum (44): Sie machte ihrer Mutter schon vorab auf Instagram Komplimente. Die Fernsehjurorin postete ein Bild, das Erna Klum im Bikini als Schönheitskönigin im Jahr 1972 zeigt. Dazu schrieb sie eine Liebeserklärung: «#iloveyou». Ihre Mutter sei «innen und außen schön». Heidi Klum, die aus Bergisch Gladbach kommt, hat selbst vier Kinder.

3000 statt 200 Gäste: Riesenandrang bei Burgerladen-Eröffnung

Burger für einen Cent und ein Auftritt des Rappers Eno183: Dieses Angebot hat am Freitagnachmittag bis zu 3000 Menschen in die Wiesbadener Wellritzstraße gelockt. Ursprünglich war nur mit rund 200 Gästen zur Eröffnung eines Burgerladens gerechnet worden. Wegen Überfüllung beendete der Organisator die Veranstaltung nach nur 40 Minuten. Anschließend forderte die Polizei die meist jugendlichen Besucher auf, den Ort zu verlassen. Eine angrenzende Straße wurde vorübergehend für den Verkehr gesperrt, um die Räumung zu beschleunigen. Sie konnte erst nach mehr als eineinhalb Stunden wieder komplett freigegeben werden. Rund eine Stunde nach Veranstaltungsende kam es zu Tumulten in der Nähe des Ladens.

Nach Polizeiangaben wurde zunächst eine Streife aus einer Gruppe von 50 Menschen heraus beschimpft. Als die Polizisten den mutmaßlichen Beleidiger festnehmen wollten, versuchten mehrere Personen, die Festnahme zu verhindern. Der 18-Jährige und ein weiterer Gleichaltriger konnten den Angaben zufolge nur durch Unterstützung von weiteren Streifen und mit Einsatz von Pfefferspray festgenommen werden. Bei der Auseinandersetzung wurden zwei Polizisten leicht verletzt. Ob die Jugendlichen und die zwei Festgenommenen zuvor die Eröffnungsveranstaltung besucht hatten, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. dpa