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20. Juli 2015

«The Taste»-Moderatorin Christine Henning Koche nicht so gut, wie ich dachte

Die Juroren in "The Taste" im Herbst in SAT.1, Foto © SAT.1/Willi Weber

Christine Henning, Moderatorin der Sat.1-Kochshow 'The Taste': "Ich habe gemerkt, dass ich doch nicht so gut kochen kann, wie ich immer dachte - und ich beneide Menschen, die schnell kochen können und dann auch noch saugut."

Dennoch hat Henning manches aus den ersten beiden Staffeln mitgenommen: "Ich habe mir zumindest abgeguckt, wie man schnell Gemüse schneidet und von Tim (Mälzer) ein gutes Messer geschenkt bekommen." Vom 2. September an geht "The Taste" mit veränderter Besetzung in die dritte Staffel.

Cornelia Poletto, Foto © SAT.1/Willi WeberNeu im Coaching-Team ist die Hamburger Köchin und Restaurantbetreiberin Cornelia Poletto (43), die die Luxemburgerin Lea Linster (60) ersetzt. Neben Poletto bleiben Alexander Herrmann (44), Tim Mälzer (44) und Frank Rosin (49) der Jury treu. Sie müssen die Kandidaten "coachen" und anhand von löffelgroßen Portionen die Qualität kompletter Gerichte bestimmen. Der Sieger gewinnt 50 000 Euro und ein eigenes Kochbuch mit seinen Rezepten. dpa

Interview mit Cornelia Poletto

Frau Poletto, Sie sind neu an Bord bei "The Taste". Mit welcher Strategie starten Sie in den Wettkampf starten?

"Ich möchte, dass meine Kandidaten mit Herz, Kopf und Kreativität kochen und werde sie unterstützen - mit klaren Entscheidungen!"

Worauf muss man als Coach besonders acht geben?

"Bei 'The Taste' kommt man als Coach nur mit guter Menschenkenntnis weiter. Man muss das richtige Gefühl entwickeln, an welcher Stelle man coachen und unterstützen muss - und wann man härter durchgreifen muss."

Wie schätzen Sie Ihre Koch-Kollegen und -Konkurrenten ein?

"Tim wird mein ärgster Konkurrent werden: Er ist wahnsinnig ehrgeizig, hat ein starkes Team und will gewinnen - aber das will ich auch! Er sagte mir: 'Ich bin gerade dabei, unser Freundschaftsbild in ein Feindbild umzuwandeln'. Ich sage: Die Messer sind bereits gewetzt!"

Was muss man als Kandidat mitbringen, um am Ende bei "The Taste" erfolgreich zu sein?

"Ganz klar: Hier braucht es Nervenstärke! Wenn ich vor Aufregung zittere, ist es schwierig, einen Löffel ordentlich anzurichten. Spontaneität ist wichtig, weil unter unseren Kandidaten auch hochtalentierte, gelernte Küchenchefs antreten - und dann doch in eine Situation geraten können, in der improvisiert werden muss."

Was macht für Sie den Charme der Sendung aus?

"Das Grandiose ist: Man kann nichts voraussehen. Egal wie überzeugt man von seinem Löffel ist - am Ende entscheidet der Gastjuror und urteilt über Geschmack und Optik. Ich werde nach meinem Gefühl agieren und will, dass mein Team selbstbewusst am Herd steht und trotzdem auf die Entscheidungen vertraut, die ich fälle."

Die Juroren in "The Taste" im Herbst in SAT.1, Foto © SAT.1/Willi Weber

Die Show - It's all about the taste

Egal ob gut bürgerlich oder haute cuisine, ob asiatisch oder italienisch, ob mit Fleisch oder vegetarisch: Bei "The Taste" zählt nur der Geschmack. 16 Kandidaten treten in Deutschlands größter Koch-Show in den kulinarischen Wettstreit. Es dürfen sowohl Hobby- als auch Profi-Köche antreten.

Ein einziger Löffel entscheidet bei „The Taste“ über das Weiterkommen der Kandidaten, © foto@prosiebensat1.com

Das Besondere: Jedes Gericht muss auf einem einzigen Löffel angerichtet werden - und muss die Gastjuroren in Sachen Geschmack und Anrichtung Folge für Folge überzeugen. Unterstützt werden die Kandidaten von Deutschlands Koch-Elite: Die Spitzenköche Cornelia Poletto, Alexander Herrmann, Tim Mälzer und Frank Rosin kämpfen in vier Teams um den Sieg eines ihrer Kandidaten.

Nur wer es schafft, die Jury dauerhaft mit seinen Löffel-Kreationen zu begeistern, hat am Ende die Chance, 50.000 Euro und sein eigenes Kochbuch zu gewinnen. Welcher Löffel verzaubert die feinen Gaumen der vier Spitzenköche? Welcher Kandidat überzeugt mit seiner Kreation in den verschiedenen Koch-Challenges? Wer wird Deutschlands bester Koch und beschert seinem Coach den Sieg?