RESTAURANTS
03. Mai 2009

US-Präsident Obama im Restaurant Citronelle

US-Präsident Barack Obama hat seine First Lady Michelle am Samstagabend im Washingtoner Viertel Georgetown groß ausgeführt

Das Paar verbrachte zwei Stunden in dem französischen Restaurant Citronelle im Washingtoner Viertel Georgetown. Im Citronelle bietet Spitzenkoch Michel Richard ausgefallene Spezialitäten wie Weinbergschnecken-Ravioli und Perlen-Pasta, die in einer Tintenfisch-Sauce wie Kaviar aussehen.

In dem Restaurant muss ein Tisch normalerweise wochenlang im Voraus gebucht werden. Speisen und Getränke können leicht 200 Dollar pro Person kosten. Dafür kann man den Köchen in ihrer gläsernen Küche zusehen.

Obama kam in das Restaurant, in dem Jackettzwang herrscht, in einem dunklen Anzug, aber ohne Krawatte. Michelle Obama hatte die Ärmel ihrer weißen Bluse hochgeschoben. Sie trug Stöckelschuhe und eine blaue Unterarmtasche. Ihr Haar hatte sie zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden.

Die Autokolonne des Präsidenten war für die Kneipenbummler auf der M Street, der Hauptstraße von Georgetown, die Attraktion schlechthin. Hunderte von Schaulustigen wurden nach Angaben von Reportern von einem gelben Polizeiabsperrband im Zaum gehalten.

Nach den Dessert verließen die Obamas das Citronelle. Vor ihrer Rückfahrt in das nicht weit entfernte Weiße Haus wurden sie von der Menge vor dem Restaurant begeistert gefeiert.

Nachdem das Paar ins Weiße Haus zurückgekehrt war, gingen Barack und Michelle händchenhaltend auf der Rasenfläche, auf der auch die Helikopter landen, spazieren. Sie waren immerhin so rechtzeitig zu Hause, dass Basketballfan Obama die Niederlage seiner Chicago Bulls im 7. entscheidenden Spiel der Play Offs gegen die Boston Celtics im Fernsehen verfolgen konnte. dpa