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04. April 2009

Wein aus Deutschland: Jahrgang 2008

Rainer Wachtstetter aus Pfaffenhofen

Erste Kommentare der Prädikatsweingüter zum Jahrgang 2008, Rainer Wachtstetter (Foto) ist neues Mitglied im VDP

Das Weingut Rainer Wachtstetter ist neues Mitglied des VDP, der württembergische Winzer gilt als Rotweinspezialist.

Der Jahrgang 2008 nach Einschätzung des VDP:

Über alle Anbaugebiete hinweg hat der Jahrgang 2008 die Winzer mit leichten Alkoholgehalten und gleichzeitig ausgeprägter Aromatik und Eleganz begeistern können. Von Hand selektiertes Lesegut war dabei das A und O für sortentypische und geradlinige Weine. 2008er Weine besitzen fast überall eine jahrgangstypische Fruchtigkeit und feine Fruchtsäure.

Schon jetzt zeigt sich die Säure oft gut eingebunden. Alles in allem ein Jahrgang, der das hervorgebracht hat, was sich die Winzer wünschen. Leichte und zum trinken animierende Gutsweine und herausragende Spitzenweine mit hoher Mineralität. Ein Jahrgang, der einen guten Start hinlegen wird.

Kommentare aus den VDP-Weingütern:

Ein Jahrgang mit einem guten Frucht- und Aromapotenzial. Wir finden eine ausgeprägte Sortentypizität. Die Jungweine zeigen sich im Keller schon relativ offen. SCHLOSS SOMMERHAUSEN, FRANKEN

Da wir alle Qualitätsstufen vom Qualitätswein bis zum Eiswein ernten konnten, ein sehr guter Jahrgang für uns. HORST SAUER - FRANKEN

Fruchtbetont, leicht, rassig. Weine, die in großen Mengen konsumierbar sind. Passen genau zum Bedarf. KNIPSER, PFALZ

Kräftige, säurebetonte Rieslinge, saftige Burgunder, mit viel Potential. BASSERMANN-JORDAN, PFALZ

Wir erwarten einen schön-feinfruchtigen Jahrgang mit sehr gutem Reifepotential. FITZ-RITTER, PFALZ

Die Weine sind etwas leichter, säurebetonter, eher der Typ der Vorklimaerwärmungszeit. BERGDOLT, PFALZ

Rassig, mineralisch, elegant, leichter als Vorjahr, was wir als sehr positiv sehen. Der ideale Riesling-Typ für den derzeitigen Trend zum leichteren Stil. REICHSGRAF VON KESSELSTATT, MOSEL

Die Säure bindet sich geschmacklich gut ein. VAN VOLXEM, SAAR

Toller Jahrgang, frische fruchtige Weine, elegante Säure, problemlos im Keller dank kerngesunder Trauben, späte Ernte war möglich. SCHLOSS SAARSTEIN, SAAR

Klare Frucht, weil wenig Botrytis. TONI JOST, MITTELRHEIN

Mit zunehmender Entwicklung der Weine auf der Hefe werden sie fruchtiger und balancierter. Es zeigt sich deutlich, dass die erstgelesenen Trauben eher grüne Weine hervorbrachten und die spätgelesenen feinfruchtiger und reifer sind. PRINZ, RHEINGAU

Guter Kabinettjahrgang. SCHLOSS JOHANNISBERG  RHEINGAU

Im Alkohol etwas leichter. AUGUST ESER, RHEINGAU

Gute QbA- und Kabinettweine. PRINZ VON HESSEN, RHEINGAU

Klarer klassischer Riesling Stil, nicht so opulent und alkoholreich wie 2007, stattdessen geradlinig und mineralisch mit fruchtiger Säure. DOMDECHANT WERNER, RHEINGAU

Die Weine wirken sehr elegant und haben eine schöne Frucht. Das Säurespiel und die Mineralität stechen hervor. VILLA SACHSEN, RHEINHESSEN

Die Weine sind entgegen des allgemeinen Trends auf natürliche Art harmonisch mild in der Säure. Tolle Rotweinergebnisse. ST. ANTONY, RHEINHESSEN

Die natürlichen Alkoholgehalte liegen ca. 0,3 bis 0,5 Prozent unter den Vorjahren. Viele Verbraucher werden das zu schätzen wissen. EMRICH, SCHÖNLEBER, NAHE

Ein sehr gutes Jahr, für den, der es schafft bis Mitte Oktober gesunde Trauben zu behalten. Ab diesem Zeitpunkt blieb der Gesundheitszustand stabil. Ein Jahrgang, dessen Jungweine die hohen Erwartungen der aromareifen Trauben absolut wiederspiegeln. Wir sind sehr zufrieden. SCHÄFER-FRÖHLICH, NAHE

Sehr zufriedenstellend sowohl bei Rot- als auch bei Weißweinen. ELLWANGER, WÜRTTEMBERG

Durch selektive Lese konnten wir Weine mit ausgeprägter Fruchtstruktur ernten, deren Profil von einer markanten und feinen Fruchtsäure unterlegt wird. Lagenweine und designierte Grosse Gewächse versprechen Langlebigkeit. Erste Gutsweine sind im Verkauf und erhalten positive Kundenreaktionen. STADT LAHR FAMILIE WÖHRLE, BADEN

Sehr elegant, sehr fruchtig, sehr tief, sehr mineralisch. Fazit: sehr gut. So gut oder besser als 2007. HUBER, BADEN

Die Entwicklung der Weine ist durchweg positiv zu betrachten. Sie präsentieren sich trotz der überdurchschnittlich hohen Säurewerte sehr dicht, füllig und fruchtig verspielt. Die Sortentypizität ist deutlich vorhanden. Durch die hohe Mineralität werden die Weine dem Terroir-Begriff durchaus gerecht. Bei den Rotweinen ist eine sehr gute Farbsituation vorhanden. Die gesunde Feinhefe lässt eine weitere gute Entwicklung/Fassreife erwarten. DR. HEGER, BADEN