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30. Oktober 2012

Wein aus Werder

Werderaner Winzer keltern erstmals selbst ihren Wein

Weintrauben aus Werder/Havel müssen künftig nicht länger im fernen Freyburg/Unstrut (Sachsen-Anhalt) gekeltert werden - von jetzt an ist dies an Ort und Stelle möglich.

Am heutigen Dienstag wird im Ortsteil Plessow eine Produktionsstätte eröffnet, wie das brandenburgische Agrarministerium mitteilte. Sie werde künftig die Trauben zweier hier ansässiger Weinbaubetriebe verarbeiten: die des Winzers Manfred Lindicke mit sechs Hektar Anbaufläche am Werderaner Wachtelberg und die von Jens und Katja Poel mit 0,37 Hektar Fläche am Phöbener Weinberg.

Die Rebflächen sind dem Weinbaugebiet Saale-Unstrut zugeordnet. Von der neuen Kelterei wird ein sortenreiner Ausbau und eine Qualitätsverbesserung für die Werderaner Weine erwartet. Als wichtige Sorten nannte das Ministerium Müller-Thurgau, Saphira, Sauvignon Blanc und Weißburgunder. Dazu kommen Dornfelder und Regent für die Produktion von Rotwein.

Die Kapazität der neuen Kelterei Havelland OWS GmbH liegt den Angaben zufolge bei 80 000 Litern, was einer jährliche Erzeugung von etwa 75 000 Flaschen entspreche. Die Investition sei mit Fördermitteln des Landes und der Europäischen Union unterstützt worden. dpa

Tag des offenen Weinkellers

Montag den 5.11.2012 von 11-15.00 Uhr in 14542 Werder (Havel), OT Plessow, Am Plessower Eck 2