Wein
30. August 2018

Weingüter Altenkirch und Breuer fusionieren Nachfolge geregelt

Wie eine erfolgreiche Familiennachfolge gelingen kann, zeigt die Verbindung des Lorcher Weinguts Friedrich Altenkirch mit dem Rüdesheimer Weingut Georg Breuer.

Die Eigentümer des Lorcher Traditionsweinguts Altenkirch, Franziska Breuer-Hadwiger und ihr Sohn Jan Frederik Hadwiger, übergeben ihre gesamten Weinberge zur Nutzung an Theresa Breuer und sichern damit die Unternehmensnachfolge. Die Lorcher Lagen ergänzen ideal das Portfolio des Rüdesheimer Weinguts Breuer. Die Marke Altenkirch bleibt bestehen.

Weingüter Altenkirch und Breuer fusionieren: Franziska Breuer-Hadwiger, Jasper Bruysten, Theresa Breuer und Jan Frederik Hadwiger Foto: Kalbacho

Franziska Breuer-Hadwiger, Jasper Bruysten, Theresa Breuer und Jan Frederik Hadwiger Foto: Kalbacho

Der vereinbarte Zusammenschluss zum 1. Januar 2019 ist eine Fortschreibung der Familiengeschichte beider Weingüter mit gemeinsamen Wurzeln. Franziskas Vater und Theresas Großvater waren Brüder. "Ich bin mehr als zufrieden mit unserer Familienzusammenführung. Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört", erklärt Franziska Breuer-Hadwiger.

Für die Winzerin Theresa Breuer ist der Schritt eine perfekte Erweiterung ihres Unternehmens. "So können wir künftig noch flexibler auf Herausforderungen des Marktes reagieren", so Theresa Breuer. Da Jan Frederik die Verwaltung der familieneigenen Immobilien leitet, freut er sich, dass die Weinberge in der eigenen Familie bleiben. Die Arbeitsplätze des Lorcher Weingutes sollen soweit wie möglich erhalten bleiben. Der Geschäftsführer des Weinguts Altenkirch, Jasper Bruysten, wird Theresa Breuer mit seinem hervorragenden Knowhow unterstützen.

Die 2018er Ernte wird wie gewohnt in Lorch vinifiziert. In 2019 soll sie erstmals in Rüdesheim verarbeitet werden. Achtzig Prozent der Weinberge des Weinguts Altenkirch sind mit Riesling-Reben bestockt und werden, da es sich um wertvolle Steillagen handelt, in Handarbeit bewirtschaftet. Die junge Generation Theresa Breuer und Jan Frederik Hadwiger freuen sich auf die zukünftige Zusammenarbeit.