WEIN
16. April 2016

Weingut von Hövel Karl Marx und der Rosé

Cool Labels 29: Maximilian von Kunow beteiligt sich an Kunstprojekt in Trier und macht "politisch korrekten" Rosé.

Wenn der internationale Newcomer des Jahres, Maximilian von Kunow, eine neue Idee in die Tat umsetzt, dann kann dies den normalen Rahmen einer Weinpräsentation verlassen. Zum ersten Mal produziert das traditionsreiche Familienweingut von Hövel einen Rosè und sorgt im wahrsten Sinne des Wortes auch für eine künstlerisch wertvolle Premiere im Karl-Marx-Haus in Trier.

Weingut von Hövel | Karl Marx und der Rosé

"Im Rahmen einer Veranstaltung zum 133. Todestag von Karl-Marx habe ich unseren neuen Wein gemeinsam mit dem Kölner Künstler SAXA öffentlich präsentiert und freue mich über das positive Feedback", erklärt Maximilian von Kunow auf der Vernissage. Ab Mai wird der Rosè im Karl-Marx-Haus in Trier und im gegenüberliegenden Wein-Restaurant "Das Weinhaus" exklusiv verkauft. Das künstlerische Flaschenetikett für den Rosè stammt aus der Bilderserie von SAXA und zeigt ein Portrait von Karl-Marx in Wortmalerei.

"Es gibt zu Karl-Marx eine direkte Verbindung, so hat mein viermaliger Urgroßvater, Emmerich Graach, die Geburtsurkunde von Karl-Marx unterschieben und beide Familien pflegten eine intensive Freundschaft. So existieren noch 68 Briefwechsel zwischen Familie Graach und Marx", bestätigt Maximilian von Kunow. Museumsleiterin Elisabeth Neu freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem Weingut von Hövel: "Mir gefällt Karl-Marx auch auf einem Weinflaschenetikett."

Maximilian von Kunow (links) präsentiert seinen neuen Rosè mit Kunstetikett von SAXA (Mitte) in Kooperation mit Carlos Marx (rechts) von der Galerie Kaschenbach im Karl-Marx-Haus in Trier

Gemeinsam mit SAXA plant der kreative Saar-Winzer aus Oberemmel in Zukunft weitere gemeinsame Kunstprojekte. "Wir haben uns bei unserem ersten Treffen gleich gut verstanden, denn Max und mich verbindet die gleiche Leidenschaft für Wein- und Kunstgenuss", bestätigt der Kölner Künstler SAXA, der mit bürgerlichem Namen Sascha Lehmann heißt.

Die Kooperation hat der Trierer Galerist, Carlos Marx (Galerie Kaschenbach), auf den Weg gebracht. Carlos Marx wird als Berater und Förderer die weiteren Kunstprojekte begleiten. "Für mich ist es eine große Ehre hier integriert zu sein", freut sich Maximilian von Kunow auf die zukünftige Zusammenarbeit.