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20. September 2008

Weinlese in Sachsen: Zu kühle Witterung

Die herbstlich nasse und kühle Witterung der vergangenen Tage verzögert die Weinlese in Sachsen. Die meisten Winzer warten noch ab

Zwar hat die Lese offiziell schon am 11. September begonnen, aber die Trauben müssten noch etwas reifen. Zudem drohen wegen des Wetters Qualitätseinbußen. Insektenbefall und Grauschimmel machen den Winzern zu schaffen. Die Winzer hoffen auf Sonne und Wärme.

Derzeit werden vor allem Goldriesling und in einigen Lagen Müller-Thurgau geerntet. Nach Angaben des Weinbauverbandes gibt es in Sachsen mehr als 3600 Weinbaubetriebe. Von 470 Hektar Rebfläche sind derzeit etwa 430 Hektar bestockt. Darauf wachsen vor allem die Rebsorten Goldriesling, Müller-Thurgau, Weißburgunder, Traminer, Scheurebe und der blaue Spätburgunder. www.weinbauverband-sachsen.de