20. Juli 2008

Weinlexikon: Cabernet Sauvignon

Das kleine Wein-Lexikon: C wie Cabernet Sauvignon

Als eine der bekanntesten Rebsorten der Welt wurde Cabernet Sauvignon bereits im Jahre 1635 urkundlich in Frankreich erwähnt. Weltweit werden ca. 165.00 ha dieser Sorte angebaut. In Deutschland beläuft sich die Anbaufläche auf 270 ha, von denen über die Hälfte in der Pfalz steht.

Die Weine des Cabernet Sauvignon haben großen Charakter und besitzen den typischen Geschmack von schwarzen Johannisbeeren (Cassis) und ein Aroma von grüner Paprika.

Wie kaum eine andere Rebsorte versteht er es, den Ausbau im neuen Holz zu verkraften und auch bei relativ geringfügiger Dosierung Cuvées mit anderen Rebsorten durch seine pfeffrige Würze aufzuwerten.

Als Speisenbegleiter eignet sich der Cabernet hervorragend zu gebratenem Rind- oder Lammfleisch mit dunklen Saucen.

Die größten Cabernets kommen aus Kalifornien (Heitz, Ridge, Mondavi, Shafer).

Die besten Bordeaux-Cuvees vom linken Ufer: Mouton, Lafite, Latour, Palmer, Margaux, Las Cases und: Haut-Brion)

Südfrankreich: Daumas-Gassac, Trevallon

Italien: Sassicaia, Rampolla, Ornellaia, Lageder (Cor)

D: Cuvee X (Knipser, mit Merlot)

A: Arachon (plus Blaufränkisch und Merlot)