04. Januar 2015

Weine des Jahres Die Top-15 Kollektionen

Die Lieblings-Kollektionen der Gourmetwelten in 2014

Die Top 15 Kollektionen des Jahres, sie haben es verdient: Aus diesen Kollektionen können Sie jeden Wein mit Vergnügen genießen.

1 Alte Grafschaft

 

Eine echte Entdeckung. Mineralische, salzige Rieslinge vom Satzenberg, einer alten Steillage im Taubertal. Der Weißburgunder ist noch dichter, so wie auch der Riesling vom Kaffelstein. Tiefe und konzentrierte Spätburgunder auf höchstem Niveau, der Spielmann Pinot Noir R kann es mit allen Rotweinen in Deutschland aufnehmen. Zusammen mit Vedad Hadziabdic und Norbert Spielmann im Berliner Les Solistes verkostet - was für ein Spaß!

2 August Kesseler

Gut, das die Rieslinge und Spätburgunder von August Kesseler jetzt mal wieder vor mir standen. Zuletzt hatten sie mich beim legendären Sommer-Event VDP-Große Lagen aus der Luft bei Wilhelm Weil im Rheingau beeindruckt. Barocke Rieslinge, dicht gewebt und mit erstaunlicher Wucht, die Roten elegant und fein, ganz nach französischem Vorbild – sie gehören zur Spitze der großen deutschen Spätburgunder. Die neuen Etiketten sind nicht mein Ding.

3 Kühling-Gillot

Die Weine von Carolin Spanier haben noch gewonnen, sind finessenreicher geworden. Von Kühling-Gillot kommen die Majestäten des Roten Hangs: Pettenthal, Rothenberg, Ölberg und Orbel sind von faszinierender Mineralität und Würze, auch die einfacheren Ortsweine. Burgweg und Kreuz sind erstklassige Spätburgunder.

4 Battenfeld Spanier

Herrlich kristallin und strahlend, auch die Roten wie der Spätburgunder Kirchenstück: HO Spanier ist ein Tänzer auf dem Vulkan. Auch die einfachen Gutsweine, wie der süffige Grüne Sylvaner begeistern. Vielleicht die kompletteste Kollektion des Jahres. Mein Liebling bleibt der Riesling Am Schwarzen Herrgott.

5 Dautermann

Die Spätburgunder aus dem Ingelheimer Kirchenstück hatten wir zu Weihnachten, wirklich großes Kino. Der Pinot Madeleine (Eleganz, Dichte, Rauch, Frucht, Harmonie und Balance) hat den Deutschen Rotweinpreis 2014 von Vinum völlig zu Recht gewonnen.

6 Reichsgraf von Kesselstatt

Eine immer zarte und elegante Riesling-Kollektion der Großen Lagen - glockenklarer Klang, feine Vibrationen und strahlende Raffinesse, egal ob Josephshöfer, Sonnenuhr oder Scharzhofberger.

7 Horcher

Erstaunliche Aufbauarbeit in Kallstadt von Besitzer Herbert Beltle und zähes Dranbleiben vom überaus talentierten Weinmacher Wolfgang Grün. Das Ergebnis sind erstklassige große Rieslinge der Lagen Kobnert und Saumagen und der erstaunlich hochklassige Spätburgunder Horcher Gold. Chapeau, das Weingut Horcher ist für mich der Aufsteiger par excellence mit großem Potential für die Zukunft. www.horcher-wein.de

8 Guntrum

Eine Wiederentdeckung, ebenfalls aus dem Roten Hang. Jetzt mit neuen Etiketten und neuem Schwung wieder da. Dichte und volle Weine aus Hipping und Pettenthal, fast schon burgundermäßig, weiter so!

9 Koehler-Ruprecht

Auch unter neuer Führung und ohne VDP sind die Saumagen-Rieslinge immer noch elegant und fein. Auch die Pinots vom Burn Cottage (New Zealand) des amerikanischen Besitzers sind ausgezeichnet.

10 Schloss Reinhartshausen

 

Die Überraschung im neuen Kleid. Extrem animierende Rieslinge mit spitzer Säure, asketisch und durchtrainiert. Somit perfekte Begleiter von Forelle blau und natürlich Austern & Hummer.

11 Bamberger

Macht von sich reden, einer der Aufsteiger an der Nahe, und das in allen drei Farben: voluminöse Rieslinge, dichte Spätburgunder und erstklassige Sekte, die zu den besten Deutschlands gehören.

12 Sorentberg

Endlich ist er da, das deutsch-italienische Gemeinschaftswerk von Tobias Treis und Ivan Giovanett: ausladende Fülle und doch nicht breit, sondern ein Paukenschlag an der Mosel. Grüße aus den alten Steillagen, wir werden davon noch viel hören!

13 Bernkasteler Ring

Das Gegenteil von wuchtig und fett: fein, zart und mit elegantem Schmelz. Leicht und beschwingt kommen die Weine des Bernkasteler Rings daher. Einfach auf das GG-Logo am Flaschenhals achten und zugreifen, es lohnt sich, wie die Rieslinge von Martin Conrad (Brauneberger Juffer), Clüsserath-Eifel (Trittenheimer Apotheke), Kees-Kieren, Kerpen (wunderbarer Graacher Domprobst), Paulinshof (Brauneberger Kammer), Dr. Pauly Bergweiler (Alte Badstube), Schmitges (Prälat) und natürlich Franzen (Calmont) beweisen.

14 Emil Bauer & Söhne

Der Sex, Drugs & Rock’n‘Roll und der erstklassige Sekt waren die Knaller der Sommer-Partys nicht nur der Hauptstadt, auch bei der Falstaff Wein Trophy auf Schloss Hugenpoet. Die mächtigen Rieslinge Steingebiss und G brauchen Zeit, sind nicht leicht zu verstehen und bekommen in den kommenden Jahrgängen sicher noch etwas mehr Finesse.

15 Riedlin

Hier der Neue von Sybille Kuntz. Nein, eher ganz der Alte, nämlich die Weine ihres Mannes Markus Kuntz-Riedlin, dessen Familie bereits seit 1656 in Baden Wein anbaut. Wie den wunderbaren Roten und Rose vom Laufener Altenberg. Verziert mit passenden Gemälden vom Opa - oder Ur-Opa - Adolf Riedlin – cool!

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