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09. Juni 2018

69. Badische Weinkönigin Miriam Kaltenbach ist Weinkönigin

69. Badische Weinkönigin | Miriam Kaltenbach ist Weinkönigin, Foto © Eidens Holl

Miriam Kaltenbach aus Gundelfingen-Wildtal ist die neue Badische Weinkönigin. Ihr Wissen und ihr Charme haben die Jury überzeugt.

Im kommenden Jahr wird sie als Botschafterin für den Badischen Wein durch die Lande ziehen. Zur Seite stehen ihr die beiden Weinprinzessinnen Stephanie Megerle aus Hagnau und Hannah Herrmann aus Müllheim.

69. Badische Weinkönigin | Miriam Kaltenbach ist Weinkönigin, Foto © Eidens Holl

Im Konzerthaus in Freiburg herrschte hoheitliche Stimmung, als das Wahlergebnis der Königin und ihrer Stellvertreterinnen verkündet wurde. Miriam Kaltenbach ist überglücklich, dass die Entscheidung auf sie gefallen ist: "Dieses Amt ist eine so ehrenvolle Aufgabe und ich freue mich wahnsinnig auf die kommende Zeit, in der sich alles um den Wein drehen wird." Spannende Begegnungen auf Weinmessen, Fachtagungen und politischen Empfängen warten auf die frisch Gekrönte, rund 200 Tage wird sie im Einsatz sein und die edlen Tropfen mit Fachwissen, Charme und Humor in Deutschland und über die Grenzen hinweg repräsentieren.

Dank ihres versierten Know-hows ist es Miriam Kaltenbach gelungen in den zwei Auswahlrunden unter den Mitstreiterinnen herauszuragen und den Titel der 69. Badischen Weinkönigin für sich zu beanspruchen. Seit 1950 wird jedes Jahr eine Weinkönigin gewählt und jedes Jahr ist der Weg dorthin kein einfacher. Die rund 30-köpfige Jury aus Presse, Politik, Hörfunk und Wirtschaft will auf ganzer Linie überzeugt werden. Miriam Kaltenbach hat dies mit Bravour gemeistert und wurde mit dem Einzug in die Endrunde belohnt. Dort konnte sie die ihr zugelosten Fragen aus den Ressorts Markt, Kellerwirtschaft und Weinbau versiert beantworten und mit ihrer einnehmenden Vorstellung beweisen, dass sie die Richtige für das Amt ist. Insgesamt vier Bewerberinnen hatten sich in diesem Jahr um die Krone beworben. Sie alle stammen entweder aus einer Winzerfamilie, haben eine weinbezogene Ausbildung oder ein Studium absolviert.

Immer dann, wenn die Krone an eine neue Weinkönigin übergeben wird, geht für die Hoheiten aus dem vergangen Jahr eine aufregende Zeit zu Ende. Franziska Aatz blickt mit einem weinenden und einem lachenden Auge zurück: "Es ist schon ein bisschen schade, die Krone jetzt abzugeben, aber ich freue mich auch mit meiner Nachfolgerin und wünsche ihr jede Menge tolle Momente." Ebenso wie Franziska Aatz wurden auch die beiden Weinprinzessinnen Kim-Lucy Rutz und Katharina Kammerer heute feierlich verabschiedet.