Amano Hotel Group expandiert AMO by AMANO kommt unterirdisch

Das Hotel AMO ist bereits das siebte Hotel der AMANO Group. In einer Sache unterscheidet sich dieses Hotel jedoch zu allen anderen Hotels in Deutschland: Die Rezeption, die Lobby, das Frühstücks-Restaurant sowie die AMO Bar befinden sich im Untergeschoss des Gebäudes. Diese können über einen Fahrstuhl oder eine Treppe durch einen gläsernen Pavillon im Innenhof erreicht werden.

Durch optische Fenster zwischen Bar und Lobby/Frühstücksraum sowie einem besonderen Lichtkonzept, vergisst man schnell, dass man sich im Untergeschoss befindet. Ein bisher absolut einmaliges Konzept.

Der Umbau des Hotels zog sich hin. Die Stadt gestattete es nicht die Seitenflügel um eine Etage aufzustocken, auch der Hof durfte nicht durch ein Glasdach geschlossen werden. Eine Rezeption im vorderen Ladengeschäft befand Betreiber Ariel Schiff schlichtweg für zu langweilig und entschloss sich deshalb den kompletten Hof aufzureißen. Er unterkellerte diesen, senkte die umliegenden Kellerräume ab und schuf somit ausreichend Platz für die Lobby, den Frühstücksraum und sogar noch eine Bar. Die Idee hierfür kam ihm bei einem Besuch im New Yorker Apple Store am Central Park. Auch hier ist lediglich der Eingang überirdisch.

Die 93 Zimmer sind im gewohnt stylischen Design, für das die AMANO Group bekannt ist und doch unterscheidet es sich von den anderen Outlets. Ariel Schiff wählt für seine Häuser grundsätzlich unterschiedliche Architekten, weil ihm die Einzigartigkeit seiner Hotels wichtig ist, hat sich hier für Blau- und Grüntöne in Verbindung mit Kupferelementen entschieden. Der Berliner Altbau mit den typischen hohen Decken bekommt dadurch einen modernen Art Déco Stil, der an die goldene Zeit der 20er Jahre erinnert.

Für Planung und Realisierung des Baus ist das internationale Architekturbüro Tchoban Voss verantwortlich. Der Innenausbau wurde realisiert durch ihr eigenes Architekturbüro ST Design. Neben den Petrolfarben sorgt vor allem das Echtholzparkett für eine warme Atmosphäre.

Das Haus in der Friedrichstraße ist nicht unbekannt. In den letzten Jahren gab es hier unterschiedliche Pop-up-Gastronomien wie das G.&T. - deutschlands erster Gin Bar oder das Restaurant Rocco und Sanny.

Im Innenhof lädt eine großzügige Aperitivobar an warmen Tagen zum Verweilen ein. Loungemöbel und viele Pflanzen machen diesen Ort zu einer Oase mitten in der hektischen Friedrichstraße.

Hotel Manager wird Sebastian Düpré. Er ist bereits von Anfang an, also seit fast zehn Jahren, für die Amano Group tätig. Dort absolvierte er unter anderem Stationen an der Rezeption, in der Reservierung und im Revenue-Management, bevor er zum Hotel Manager für das neue Hotel der Gruppe ernannt wurde.

Das Restaurant JOSEPH im AMO

Im JOSEPH gibt es ab Mitte Juni israelische Küche, die stark an dass Lebensgefühl in Tel Aviv mit seinen frischen Märkten erinnert. Die Konzeption für das Restaurant hat Ariel Schiff mit den Ardinast Brüdern aus Frankfurt gemacht. Der berühmte Spitzenkoch Yossi Elad ist außerdem kulinarischer Berater und setzt hohe Standards bei der gewollten Einfachheit der Gerichte.

Nach vielen Pop-up-Gastronomien wie der G&T - deutschlands erster Gin Bar, oder dem Restaurant Rocco & Sanny ist nun eine dauerhafte Gastronomie in die Friedrichstraße 113 eingezogen.

Das deutsch-jüdische Ehepaar Mirit und Ariel Schiff haben sich zur Umsetzung der Idee ihre Freunde und Gastronomen James und David Ardinast als Konzepter und mit ihnen den israelische Spitzenkoch Yossi Elad als kulinarischer Berater zur Seite geholt. Alle drei gehören zum Frankfurter Unternehmen IMA. Yossi Elad betreibt bereits seit Jahren erfolgreich in Jerusalem das „Machneyuda“ und in London das „Palomar“.

Sie alle sind eng mit Tel Aviv verwurzelt und teilen die Nostalgie. Das JOSEPH Restaurant in Berlin ist eine Hommage an all dies, an ihre Wurzeln, an das Tel Aviv, das die Kindheit und Jugend der Betreiber so geprägt hat. JOSEPH, das ist der Vorname von Schiffs Vater und gleichzeitig der Bubenname von Yossi Elad. „Im JOSEPH geht es darum zusammenzusitzen, Essen, Gedanken und Respekt zu teilen. Es bringt die unterschiedlichen Menschen dieser Stadt zusammen. Open minded, ein bisschen verrückt und voller Wärme und Inspiration“, sagt James Ardinast.

Frisches Gemüse, Tomaten, Zwiebeln, Paprika sowie diverse Kräuter sind Deko und Zutaten zugleich. Es riecht nach hausgebackenem Brot. Es geht zu, wie auf dem Shuk Ha’- Camel. Die offene Showküche des JOSEPH ist zentraler Dreh- und Angelpunkt des Restaurants. Wie auf dem Markt geht es um den zwischenmenschlichen Kontakt zwischen den Köchen und dem Gast. Der Tresen lädt sowohl zu einem kurzen Snack, als auch zum Verweilen ein.

Das Interior des Restaurants besteht aus natürlichen Materialien wie Leder aus deutscher Herstellung, massivem Altholz Eiche und dunklem Emperador Mamor. Die sandigen und erdigen Töne und die harmonische Materialgestaltung geben dem Restaurant einen Tel Aviv Flair. Besonders auffällig ist eine riesige schwarzweiß Fotocollage mit persönlichen Fotos von den Machern des JOSEPH. Die Bilder zeigen Schiffs, Ardinasts und Freunde in Tel Aviv am Lala Beach und auf Märkten, da wo das Gefühl für das JOSEPH herkommt. Geplant und um gesetzt wurde das Design von 'Morgen Interiors’ aus Frankfurt am Main.

Die kulinarische DNA zieht sich vom Mittleren bis zum Fernen Osten, gepaart mit Einflüssen der jiddischen Küche aus den verschiedensten Ländern. Zu Grunde liegen saisonale und regionale Lebensmittel, artgrechte Tierhaltung nachhaltige Zucht, die in der wohl ältesten und pursten Form zubereitet werden. Feuer, entweder auf einem Grill mit offener Flamme oder in der beständigen Hitze eines Ofens, kreiert Geschmäcker, die an die Markt-Küchen des Orients erinnern.

Auf einem Robata-Grill werden Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte und Gemüse gegart und entwickeln Röstaromen, die den kleinen aber entscheidenen Unterschied machen.

In einem Tandooriofen werden flachgekfopfte Teiglinge an die heissen Wände geklatscht und Sekunden später dem Gast noch warm auf dem Teller serviert. Verschiedenste Salate runden das kulinarische Erlebnis ab und laden zum Teilen ein. Alles wird in die Mitte des Tisches gestellt. Hier wird gegessen, wie in der Familie. Die Gerichte schreien förmlich nach einer großen Runde. Nicht nur die kulinarische Vielfalt, sondern auch die Freude am Essen wird geteilt.

WEITERE PROJEKTE DER AMANO GROUP

In den nächsten Jahren wird die AMANO Group weiter wachsen und das Stadtleben mit neuen Häusern bereichern.

- Für Mitte 2019 steht ebenfalls eine weitere Hoteleröffnung mit 114 Zimmern in München in der Sendlinger Str. 46 an - das Hotel MIO by AMANO. 

- Anfang 2020 folgt das Hotel AMANO Eastside, mit rund 180 Zimmern am Stralauer Platz 29, nahe dem Berliner Ostbahnhof.

- Leipzig folgt mit einem Hotel bis spätestens 2021.